{"id":11,"date":"2021-02-09T15:09:45","date_gmt":"2021-02-09T14:09:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2021\/02\/09\/fuenf-tipps-zur-umsetzung-der-dsgvo-vorgaben\/"},"modified":"2021-02-09T15:09:45","modified_gmt":"2021-02-09T14:09:45","slug":"fuenf-tipps-zur-umsetzung-der-dsgvo-vorgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2021\/02\/09\/fuenf-tipps-zur-umsetzung-der-dsgvo-vorgaben\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Tipps zur Umsetzung der DSGVO-Vorgaben"},"content":{"rendered":"<p>Es ist h\u00f6chste Zeit, dass international t\u00e4tige Unternehmen ihren Status quo in Sachen Datenschutz \u00fcberpr\u00fcfen und im Rahmen der Digitalisierung ihrer Kommunikationsprozesse auch die Umsetzung der DSGVO sicherstellen. Der Cloud-Anbieter Retarus unterst\u00fctzt Unternehmen seit Jahrzehnten darin, Ihre Kommunikationsdaten rechtskonform zu verarbeiten und zeigt, welche Faktoren dabei zu ber\u00fccksichtigen sind.<\/p>\n<p>Laut einer aktuellen Studie der internationalen Anwaltskanzlei DLA Piper ist die Summe der verh\u00e4ngten Bu\u00dfgelder f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im letzten Jahr europaweit um 40 Prozent gestiegen. Seit dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 wurden in der EU rund 281.000 Verst\u00f6\u00dfe zur Anzeige gebracht. Die Strafen bei Verst\u00f6\u00dfen betragen bis zu 20 Millionen Euro bzw. vier Prozent des weltweiten Umsatzes. Allein in Deutschland wurden bisher Bu\u00dfgelder in H\u00f6he von 69,1 Millionen Euro verh\u00e4ngt. Dennoch setzen laut Branchenverband Bitkom erst 20 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland die DSGVO vollst\u00e4ndig um. Grund daf\u00fcr ist unter anderem eine anhaltende Rechtsunsicherheit. Nicht zuletzt tr\u00e4gt auch das Urteil des Europ\u00e4ischen Gerichtshof (EuGH) zum \u201ePrivacy Shield\u201c zur Verwirrung bei.<\/p>\n<p>Retarus hat deshalb <a href=\"https:\/\/www.retarus.com\/de\/end-of-privacy-shield-7-questions-to-ask-now\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">DSGVO-Tipps speziell f\u00fcr Unternehmen<\/a> zusammengestellt, die personenbezogene Daten \u00fcber EU-Grenzen hinweg \u00fcbertragen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem:<\/p>\n<p>1. Kl\u00e4ren, welche personenbezogener Daten \u00fcbertragen werden<\/p>\n<p>Personenbezogene Daten sind jegliche Informationen in Bezug auf eine identifizierte oder identifizierbare nat\u00fcrliche Person: Name, Standort, Online-Identifikatoren wie etwa IP-Adressen sowie Fakten \u00fcber physische, psychische, \u00f6konomische oder soziale Identit\u00e4t \u2013 auch Faxnummern und E-Mail-Adressen z\u00e4hlen dazu. Ein Transfer personenbezogener Daten findet zum Beispiel bei der Korrespondenz via E-Mail, Fax oder SMS statt. Unternehmen m\u00fcssen folglich kl\u00e4ren, welche Daten sie besitzen oder sammeln, wo diese gespeichert sind, wer sie bearbeitet, wohin sie transferiert werden und ob diese entsprechend der neuen Rechtsgrundlage verarbeitet werden.<\/p>\n<p>2. Werden IT-Dienstleistungen US-amerikanischer Firmen genutzt?<\/p>\n<p>Falls Unternehmen IT-Dienstleistungen von US-Unternehmen \u2013 etwa gro\u00dfen Hyperscalern \u2013 nutzen, sollten sie genau pr\u00fcfen, ob ihr Datenexport den DSGVO-Anforderungen gerecht wird, zum Beispiel im Bereich E-Mail-Security und -Archivierung.<\/p>\n<p>3. Fr\u00fcher vom Privacy Shield gesch\u00fctzte Partner \u00fcberpr\u00fcfen<\/p>\n<p>Im Juli 2020 hat der EuGH die Datenschutzvereinbarung zwischen der EU und den USA \u201ePrivacy Shield\u201c mit sofortiger Wirkung f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4rt. Die Begr\u00fcndung: EU-Bu\u0308rger und -Unternehmen sind nicht ausreichend gegen Datenzugriffe amerikanischer Beh\u00f6rden gesch\u00fctzt. Unternehmen sind daher gut beraten, zum Beispiel auf der Website zum Privacy Shield Framework zu pr\u00fcfen, ob sie mit Unternehmen zusammenarbeiten, die bislang unter den \u201ePrivacy Shield\u201c fielen. Falls ja, sollten sie umgehend kl\u00e4ren, ob die Firmen die DSGVO-Anforderungen einhalten. Im Zweifel k\u00f6nnen sie sich eine Best\u00e4tigung ausstellen lassen, dass an keinem Punkt der Verarbeitung Daten in die USA beziehungsweise an Dienstleister in den USA \u00fcbertragen werden und alle Daten ausschlie\u00dflich in der EU verarbeitet werden.<\/p>\n<p>4. SCCs und BCR genau pr\u00fcfen, gegebenenfalls erg\u00e4nzen<\/p>\n<p>Laut dem europ\u00e4ischen Datenschutzausschuss EDPB k\u00f6nnen auch Standardvertragsklauseln (SCCs) und verbindliche Unternehmensregeln (BCRs) nicht ohne Weiteres als Grundlage f\u00fcr einen Datenexport in die USA verwendet werden. Diese Einsch\u00e4tzung gilt auch f\u00fcr entsprechende Vereinbarungen mit L\u00e4ndern wie China oder Russland. Gem\u00e4\u00df EDBP sind deshalb \u201ezus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen\u201c notwendig, um die vom EuGH kritisierten Zugriffsrechte von US-Nachrichtendiensten komplett auszuschlie\u00dfen. Hierzu gibt es jedoch derzeit nur vorl\u00e4ufige Umsetzungs-Empfehlungen des EDPB. Des Weiteren d\u00fcrfen Unternehmen gem\u00e4\u00df den Sonderregeln aus Artikel 49 DSGVO weiterhin Daten in die USA transferieren, sofern die Bedingungen der Norm erf\u00fcllt sind. So ist beispielsweise eine ausdr\u00fcckliche Einwilligungserkl\u00e4rung der betroffenen Person erforderlich.<\/p>\n<p>5. Geeigneten Cloud-Dienstleister w\u00e4hlen<\/p>\n<p>Mit dem richtigen Cloud-Dienstleister an ihrer Seite profitieren Unternehmen standort\u00fcbergreifend von sicheren, performanten und flexiblen Kommunikationsprozessen. Dabei muss der Datenschutz gem\u00e4\u00df DSGVO kein Hindernis sein, wenn bereits bei der Auswahl darauf geachtet wird, dass potenziell geeignete Cloud-Dienste strengsten Anspr\u00fcchen an Datenschutz und Datensicherheit gen\u00fcgen. Im Idealfall garantieren Dienstleister eine lokale Datenverarbeitung innerhalb der EU, stellen die Verarbeitung in eigenen Rechenzentren auch w\u00e4hrend Failover oder Wartung sicher und nutzen keine US-Hyperscaler.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen, die schnell \u00fcberpr\u00fcfen m\u00f6chten, ob sie in Sachen Datenschutz auf der sicheren Seite sind, hat Retarus \u201e<a href=\"https:\/\/www.retarus.com\/de\/end-of-privacy-shield-7-questions-to-ask-now\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">7 Fragen, die Sie jetzt stellen sollten<\/a>\u201c zusammengestellt. Au\u00dferdem steht ebenfalls frei verf\u00fcgbar ein Fragebogen zum <a href=\"https:\/\/cdn.retarus.com\/wp-content\/uploads\/2020\/dsgvo-fragebogen.pdf\">Download<\/a> bereit, mit dem sich leicht \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst, ob ein IT-Dienstleister Datenschutz gem\u00e4\u00df DSGVO gew\u00e4hrleistet.<br \/>retarus GmbH<br \/>Retarus steuert mit exzellenten L\u00f6sungen und Services, intelligenter Infrastruktur und patentierten Technologien &#8222;Made in Germany&#8220; die Kommunikation f\u00fcr Unternehmen weltweit. Die State-of-the-Art-Technologien, hochverf\u00fcgbaren Rechenzentren und die innovative Cloud Messaging Plattform von Retarus liefern daf\u00fcr maximale Sicherheit, h\u00f6chste Performance und Business Continuity. Mit der Erfahrung, Informationsstr\u00f6me auf Enterprise Level zu lenken sorgt Retarus daf\u00fcr, dass jede Information zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und im richtigen Format sicher und zuverl\u00e4ssig ankommt &#8211; seit 1992, mit mittlerweile 15 Niederlassungen auf vier Kontinenten. Auf die Services von Retarus vertrauen 75 Prozent der DAX 30, die H\u00e4lfte aller EURO STOXX 50 sowie 25 Prozent der S&amp;P100-Unternehmen. Zu den langj\u00e4hrigen Kunden z\u00e4hlen unter anderem Adidas, Bayer, BNP Paribas, Bosch, Continental, DHL, DZ BANK, Fujitsu, Galbani, Goldman Sachs, Honda, Linde, PSA, Puma, Sixt, T Systems, Singapore Airlines und Zeiss. Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.retarus.de\">www.retarus.de\u00a0(sm)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist h\u00f6chste Zeit, dass international t\u00e4tige Unternehmen ihren Status quo in Sachen Datenschutz \u00fcberpr\u00fcfen und im Rahmen der Digitalisierung ihrer Kommunikationsprozesse auch die Umsetzung der DSGVO sicherstellen. Der Cloud-Anbieter Retarus unterst\u00fctzt Unternehmen seit Jahrzehnten darin, Ihre Kommunikationsdaten rechtskonform zu verarbeiten und zeigt, welche Faktoren dabei zu ber\u00fccksichtigen sind. 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