{"id":1516,"date":"2025-04-09T12:54:42","date_gmt":"2025-04-09T10:54:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/?p=1516"},"modified":"2025-04-09T12:54:42","modified_gmt":"2025-04-09T10:54:42","slug":"kuenstliche-intelligenz-im-mittelstand-umfrage-von-reichelt-elektronik-analysiert-nutzung-von-ki-im-mittelstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2025\/04\/09\/kuenstliche-intelligenz-im-mittelstand-umfrage-von-reichelt-elektronik-analysiert-nutzung-von-ki-im-mittelstand\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz im Mittelstand: Umfrage von reichelt elektronik analysiert Nutzung von KI im Mittelstand"},"content":{"rendered":"<p>Zahlreiche L\u00f6sungen auf der Hannover Messe beeindrucken derzeit mit KI-F\u00e4higkeiten. Haftete der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) in den letzten Jahren noch immer der Ruf des Trends an, so ist sie 2025 endg\u00fcltig in der deutschen Industrie angekommen und wird dort als Innovations-Booster gesch\u00e4tzt. Doch wie sieht es abseits von gro\u00dfen Konzernen mit der Anwendung von KI aus? Reichelt elektronik hat nachgefragt, wo und wie mittelst\u00e4ndische Industrieunternehmen KI bereits nutzen. Das Ergebnis der aktuellen Studie stimmt optimistisch.<\/p>\n<h4>KI ist auch im Mittelstand nicht mehr wegzudenken<\/h4>\n<p>Die von reichelt elektronik beauftragte und von OnePoll durchgef\u00fchrte Studie befragte 500 Entscheider in mittelst\u00e4ndischen Unternehmen aus den Branchen Automobil und der verarbeitenden Industrie. Sie zeigt: Der Mittelstand investiert in KI. Dreiviertel (76%) setzen KI schon ein oder planen dies in K\u00fcrze. Bereits ein Drittel (32%) nutzt KI im Alltag, ein weiteres Viertel (25%) f\u00fchrt derzeit Pilotprojekte durch oder befindet sich in der Testphase. 19 Prozent sind noch mit der Planung besch\u00e4ftigt, gehen aber von einem Einsatz innerhalb der n\u00e4chsten 12 Monate aus. Mittelst\u00e4ndische Industrieunternehmen bilden also keine Ausnahme bei der breiten Implementierung von KI.\u00a0Genutzt wird KI im Mittelstand vor allem zur Optimierung von Gesch\u00e4fts- und Produktionsprozessen (51%) und w\u00e4hrend des Entwicklungsprozesses, etwa um das Produktdesign zu erleichtern (44%). Hohen Mehrwert bietet zum Beispiel auch die M\u00f6glichkeit, Entwicklungstrends aus Daten zu ziehen und so Effizienz zu steigern und Downtime zu minimieren (43%). KI-basierte Predictive-Maintenance-Tools sind jedoch nur bei einem knappen Drittel (30%) im Einsatz.<\/p>\n<p>Der Einsatz von KI kann laut der Befragten schon jetzt als voller Erfolg angesehen werden. So best\u00e4tigte eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit von 88 Prozent, dass KI ihnen hilft, die Qualit\u00e4t zu steigern. Zudem rechnen sie der KI an, bei der Kostenreduktion (76%) und Einf\u00fchrung effektiverer Prozesse (ebenso 76%) zu unterst\u00fctzen. Somit ziehen Unternehmen derzeit den gr\u00f6\u00dften Nutzen aus KI-Anwendungen, die sie hochwertiger, schneller und st\u00f6rungsfreier produzieren lassen, was bei etwa Dreiviertel (72%) zur Gewinnsteigerung f\u00fchrte.\u00a0Doch auch die Steigerung der Innovationsf\u00e4higkeit steht im Fokus. So gaben 73 Prozent an, dank KI schneller auf \u00c4nderungen im Markt reagieren zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus konnten Unternehmen mit KI neue Produkte schneller entwickeln (67%) oder sogar innovativere Produkte erstellen (65%).<\/p>\n<h4>Wettbewerbsvorteil dank KI<\/h4>\n<p>Auch im Mittelstand wird KI l\u00e4ngst nicht mehr als optional angesehen. So sagen 78 Prozent der Befragten, dass KI ihnen helfen wird, gegen die Konkurrenz auf dem Weltmarkt zu bestehen, und fast ebenso viele (71%) setzen auf KI, um einen Innovationsvorsprung zu erarbeiten oder zu erhalten.\u00a0Dabei wird KI nicht nur als Chance gesehen, sondern auch als Antreiber, um den europ\u00e4ischen Wirtschaftsstandort zu st\u00e4rken. So w\u00fcrden es Dreiviertel (76%) bef\u00fcrworten, wenn auch europ\u00e4ische KI-Unternehmen wettbewerbsf\u00e4hige KI-Tools entwickeln k\u00f6nnten, auf die europ\u00e4ische Unternehmen zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Angesichts der derzeit angespannten handelspolitischen Lage und Unklarheit, wie USA und Europa in Zukunft zusammenarbeiten werden, ist diese gro\u00dfe Zustimmung zu mehr europ\u00e4ischer Unabh\u00e4ngigkeit nachvollziehbar. Deshalb mahnen auch 66 Prozent zu einer schnellen Implementierung von KI, um nicht von Konkurrenten aus USA oder China abgeh\u00e4ngt zu werden.<\/p>\n<p>Dieses Bewusstsein der Dringlichkeit k\u00f6nnte auch ein Grund sein, warum KI mittlerweile in den Unternehmen zum Alltag geh\u00f6rt. So berichten fast alle (89%), dass ihre Belegschaft die Einf\u00fchrung von KI gut angenommen hat.\u00a0Die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen sehen die Unternehmen in Sicherheits- und Datenschutzbedenken bei dem Einsatz von Cloud-L\u00f6sungen (36%). Das Problem, dass viele Unternehmen noch nicht \u00fcber IT-Infrastruktur (z.B. Server) verf\u00fcgen, die leistungsf\u00e4hig genug f\u00fcr KI-Anwendungen ist, wird ebenso h\u00e4ufig genannt (auch 36%). Ein Drittel (33%) steht zudem vor dem Problem, dass ihre Maschinen nicht f\u00fcr eine KI-gest\u00fctzte Automatisierung ausgelegt sind.<\/p>\n<p>Um die Einf\u00fchrung von KI zu beschleunigen, w\u00fcnschen sich einige Unternehmen daher einen leichteren Zugang zu F\u00f6rderungen (44%) und zu Beratung im Bereich KI (43%). H\u00e4ufig als verbesserungsw\u00fcrdig wurde auch die digitale Infrastruktur genannt (43%). Fast ebenso viele w\u00fcnschen sich weniger b\u00fcrokratische H\u00fcrden, beziehungsweise eine Deregulierung von KI-Anwendungen (42%).<\/p>\n<h4>Mit KI in die Zukunft<\/h4>\n<p>Dennoch blicken deutsche Mittelst\u00e4ndler eher positiv auf KI-Entwicklungen und erwarten f\u00fcr die Zukunft eine F\u00fclle neuer, innovativer Produkte, die durch KI entstehen k\u00f6nnen (53%). Zudem hoffen sie auf eine noch nahtlosere Verkn\u00fcpfung zwischen operativen und Produktionsprozessen, wie etwa zwischen Einkauf, Lagerhaltung und Produktion (46%). Auch eine noch schnellere und genauere Produktion durch KI-gest\u00fctzte Roboter k\u00f6nnen sich 46 Prozent vorstellen.<\/p>\n<p>\u201eDer Wirtschaftsstandort Deutschland wurde schon oft totgesagt und als kranker Mann ohne neue Ideen abgetan\u201c, sagt Christian Reinwald, Head of Product Management und Marketing bei reichelt elektronik. \u201eDabei haben wir gerade im Mittelstand viele innovative Unternehmen, die mit frischen Ideen neue Wege beschreiten und dabei auch auf KI bauen. 2025 wurde als das Jahr ausgerufen, in dem KI in die Anwendung geht. Steigende Konkurrenz aus Ostasien und ein sich anbahnender Handelskrieg mit den USA lassen uns keine andere Wahl. Jetzt ist die Zeit f\u00fcr mutige Schritte hin zu mehr Innovation.\u201c<\/p>\n<h4>Zur Umfrage<\/h4>\n<p>Die Umfrage wurde Ende M\u00e4rz bis Anfang April 2025 unter 500 Tech-Entscheidern in mittelst\u00e4ndischen Industrieunternehmen aus den Branchen Auotmobil, Ingenieurswesen, Fertigung, Raum- und Luftfahrt und Technik durchgef\u00fchrt. F\u00fcr die Befragung mit einem Online-Fragebogen wurde das Institut OnePoll beauftragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahlreiche L\u00f6sungen auf der Hannover Messe beeindrucken derzeit mit KI-F\u00e4higkeiten. Haftete der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) in den letzten Jahren noch immer der Ruf des Trends an, so ist sie 2025 endg\u00fcltig in der deutschen Industrie angekommen und wird dort als Innovations-Booster gesch\u00e4tzt. 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