{"id":1729,"date":"2025-09-04T16:19:03","date_gmt":"2025-09-04T14:19:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/?p=1729"},"modified":"2025-09-04T16:19:03","modified_gmt":"2025-09-04T14:19:03","slug":"in-84-prozent-der-unternehmen-nehmen-netz-downtimes-drastisch-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2025\/09\/04\/in-84-prozent-der-unternehmen-nehmen-netz-downtimes-drastisch-zu\/","title":{"rendered":"In 84 Prozent der Unternehmen nehmen Netz-Downtimes drastisch zu"},"content":{"rendered":"<p>Die Anzahl der Netzausf\u00e4lle steigt rapide \u2013 und kommen Unternehmen teuer zu stehen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Opengear. Der Anbieter von Out-of-Band-Managementl\u00f6sungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen ist den Ursachen auf den Grund gegangen. F\u00fcr seinen \u201eGlobal Report on Network Management\u201c hat Opengear mehr als 1.000 CIOs, CSOs und Netzingenieure in den USA, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Deutschland und Australien zu aktuellen Entwicklungen im Netzbetrieb befragt. Die Zahlen sind alarmierend: Rund 84 Prozent der Unternehmen best\u00e4tigen eine Zunahme von Netzausf\u00e4llen \u00fcber die letzten zwei Jahre hinweg. In einer von vier Organisationen stieg die H\u00e4ufigkeit der Downtimes in diesem Zeitraum sogar um mehr als 35 Prozent.<\/p>\n<p>Ein so instabiler Netzbetrieb gef\u00e4hrdet die Systemverf\u00fcgbarkeit sowie die Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t und verursacht zudem einen erheblichen finanziellen Schaden. So berichtete mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen, dass Netzausf\u00e4lle allein im vergangenen Jahr jeweils zwischen einer und f\u00fcnf Millionen Euro an Verlusten hervorgerufen haben.<\/p>\n<h4>Ursachen und Gegenma\u00dfnahmen<\/h4>\n<p>Die im Zuge der Studie befragten Netzteams nannten zwei Hauptfaktoren, die f\u00fcr Downtimes ma\u00dfgeblich verantwortlich sind: Konfigurationsfehler und Hardware-Ausf\u00e4lle bei Servern. Erstere liegen zum Teil in der immer h\u00f6heren Komplexit\u00e4t von Netzinfrastrukturen begr\u00fcndet; veraltete Ger\u00e4te hingegen beg\u00fcnstigen Hardware-basierte Downtimes. Dar\u00fcber hinaus schwebt \u00fcber Netzen auch das allgegenw\u00e4rtige Damoklesschwert in Form von Cyberattacken. Denn das Netz stellt oft die gr\u00f6\u00dfte Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr Hacker in einem Unternehmen dar.<\/p>\n<p>Um die allgegenw\u00e4rtigen Gefahren f\u00fcr die Netzstabilit\u00e4t und die mit ihnen verbundenen Risiken f\u00fcr die Business Continuity abzufedern, investieren Unternehmen zunehmend in ihre Netzwerk-Resilienz. Ein Drittel, so zeigt der \u201eGlobal Report on Network Management\u201c, setzt in diesem Zusammenhang auch auf K\u00fcnstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zur Unterst\u00fctzung des Netzwerkbetriebs. Ein weiteres Drittel plant, die Ausgaben f\u00fcr OOB (Out-of-Band)-Managementl\u00f6sungen in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren deutlich zu erh\u00f6hen. \u201eUnternehmen \u00fcberdenken ihre Strategien, um Resilienz in jede Ebene ihrer Netz-Workflows zu implementieren\u201c, erkl\u00e4rt Patrick Quirk, President and General Manager bei Opengear. \u201eWir sehen unter anderem eine deutliche Entwicklung hin zur Dezentralisierung \u2013 also der Verlagerung von Arbeitslasten an den Ort, wo Unternehmen ihre Daten tats\u00e4chlich erzeugen und nutzen. Dieser Schritt reduziert das Risiko eines einzelnen Ausfallpunktes, erfordert aber eben auch neue Ans\u00e4tze f\u00fcr das Management und die Netzsicherheit.\u201c<\/p>\n<h4>Edge Computing<\/h4>\n<p>Durch die zunehmende Einf\u00fchrung dezentraler Datenverarbeitungsmodelle \u00e4ndern sich auch die Rechenzentrumsstrategien. Rund 28 Prozent der Unternehmen sehen im \u00dcbergang zum Edge Computing und zu verteilten Netzen einen Trend, der das Netzmanagement in ihren Rechenzentren in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren erheblich beeinflussen wird. Diese Dezentralisierung der Netzarchitektur bietet deutliche Effizienzgewinne. Allerdings setzt sie auch elaboriertere Managementl\u00f6sungen voraus, um die immer h\u00f6here Komplexit\u00e4t zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>\u201eEdge Computing bringt klare Vorteile in Sachen Geschwindigkeit, Sicherheit und Effizienz\u201c, so Quirk. \u201eAber es macht die Arbeit von Netzteams nicht einfacher. Verteilte Umgebungen schaffen mehr bewegliche Teile und das bedeutet ultimativ auch mehr Potenzial f\u00fcr Downtimes, sofern sie nicht richtig verwaltet werden. Die Antwort darauf besteht aus einem resilienten IT-Fundament und sicherem Remote-Management, \u00fcber das die Infrastruktur jederzeit erreichbar und kontrollierbar ist.\u201c<\/p>\n<p>Der vollst\u00e4ndige \u201eGlobal Report on Network Management\u201c steht zum kostenlosen <a href=\"https:\/\/opengear.com\/white-papers\/data-center-resilience-global-trends-outages-and-whats-next\/?utm_source=PRCOM&amp;utm_medium=press_release&amp;utm_campaign=white_paper_a_global_report_on_network_management_building_ai_ready_resilience_in_data_centers\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Download<\/a> bereit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anzahl der Netzausf\u00e4lle steigt rapide \u2013 und kommen Unternehmen teuer zu stehen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Opengear. Der Anbieter von Out-of-Band-Managementl\u00f6sungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen ist den Ursachen auf den Grund gegangen. 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