{"id":182,"date":"2021-08-30T16:31:27","date_gmt":"2021-08-30T14:31:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2021\/08\/30\/wiederaufbau-in-den-flutgebieten-laeuft-auf-hochtouren\/"},"modified":"2021-08-30T16:31:27","modified_gmt":"2021-08-30T14:31:27","slug":"wiederaufbau-in-den-flutgebieten-laeuft-auf-hochtouren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2021\/08\/30\/wiederaufbau-in-den-flutgebieten-laeuft-auf-hochtouren\/","title":{"rendered":"Wiederaufbau in den Flutgebieten l\u00e4uft auf Hochtouren"},"content":{"rendered":"<p>Die Telekom liegt beim Ausbau von 5G und FTTH voll im Plan. Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom f\u00fcr das Deutschland-Gesch\u00e4ft verantwortlich, und Walter Goldenits, Technik-Chef der Telekom in Deutschland, gaben in Bonn Auskunft \u00fcber den Fortschritt beim Netzausbau. Seit Jahresbeginn bietet das Unternehmen 430.000 neue FTTH-Anschl\u00fcsse. Das 5G Mobilfunknetz der Telekom k\u00f6nnen bereits 85 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen. Au\u00dferdem informierten sie \u00fcber den Status des Wiederaufbaus in den Flutgebieten. Die Telekom wird nach aktuellem Planungsstand in 17 vom Hochwasser stark betroffenen Gemeindeteilen beim Wiederaufbau auf Glasfaser setzen und rund 35.000 Haushalte direkt an ihr Glasfasernetz anbinden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Srini Gopalan: \u201eMit unserer modernen Glasfaserinfrastruktur bieten wir unseren Kundinnen und Kunden genau das, was sie von uns erwarten: Beste Konnektivit\u00e4t in den besten Netzen. Deshalb gehen wir beim Ausbau nicht vom Gas, sondern fahren unsere Maschinerie weiter hoch. Unser Anspruch ist es, im Festnetz wie im Mobilfunk f\u00fchrend zu sein. Daf\u00fcr investieren wir pro Jahr \u00fcber 2 Milliarden Euro f\u00fcr den Glasfaserausbau. Mehr als jeder unserer Wettbewerber.\u201c<\/p>\n<h4>Glasfaserausbau kommt gut voran<\/h4>\n<p>Im laufenden Jahr hat die Telekom im Festnetz 430.000 gigabitf\u00e4hige Glasfaser-Anschl\u00fcsse (FTTH, Fiber to the home) erm\u00f6glicht und daf\u00fcr \u00fcber 30.000 Kilometer Glasfaser verlegt. Allein im Juli waren es \u00fcber 85.000 Anschl\u00fcsse. Damit liegt das Unternehmen voll im Plan. Das Ziel f\u00fcr das Gesamtjahr 2021 bleiben 1,2 Millionen Glasfaser-Anschl\u00fcsse. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem l\u00e4ndlichen Raum. Hier will die Telekom in den kommenden Jahren ihre Ausbauaktivit\u00e4ten deutlich verst\u00e4rken. \u201eIn Kommunen mit weniger als 20.000 Einwohnern ist die digitale Infrastruktur oftmals nicht so weit entwickelt wie in den Gro\u00dfst\u00e4dten. Deshalb wollen wir bis 2030 mindestens acht Millionen Glasfaser-Anschl\u00fcsse im l\u00e4ndlichen Raum realisieren. Der Glasfaserausbau ist ein lokales Gesch\u00e4ft mit hoher Komplexit\u00e4t. Deshalb ist der offene Dialog mit den Kommunen und deren Entscheidern f\u00fcr uns so wichtig. Das ist auch ein Grund daf\u00fcr, dass wir Zust\u00e4ndigkeiten und Entscheidungskompetenzen immer st\u00e4rker von Bonn aus in die Regionen verlagern\u201c, so Srini Gopalan.<\/p>\n<h4>55.000 Antennen im besten 5G-Netz<\/h4>\n<p>Im Mobilfunknetz der Telekom funken jetzt insgesamt 55.000 Antennen mit 5G. Damit k\u00f6nnen bereits 85 Prozent der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger den neuen Mobilfunkstandard nutzen. Bis Jahresende will die Telekom die 90 Prozent-Marke \u00fcberschreiten. 5G auf dem ultraschnellen 3,6 GHz Frequenzband ist jetzt in mehr als 60 St\u00e4dten verf\u00fcgbar. \u00dcber 2.400 Antennen an insgesamt rund 800 Standorten sorgen daf\u00fcr, dass immer mehr Menschen Highspeed 5G nutzen k\u00f6nnen. Neu hinzugekommen sind die St\u00e4dte Bad T\u00f6lz, Gie\u00dfen, G\u00f6ttingen, Leverkusen, Mainz, M\u00fcnster, Oberhausen, Recklinghausen, Regensburg, Wuppertal und Antennen in den Kreisen Mayen Koblenz, Merzig Wadern, Mettmann, im Rhein Sieg Kreis und im Rheinisch Bergischen Kreis. Zus\u00e4tzlich hat die Telekom auch in St\u00e4dten, die bereits eine 5G Versorgung auf der 3,6 GHz-Frequenz haben, weitere Standorte in Betrieb genommen. \u201e5G ist f\u00fcr uns eine \u201aUnd-Technologie\u2018, keine \u201aOder-Technologie\u2018. Unser 5G Ansatz steht f\u00fcr Geschwindigkeit und Latenz. Genauso wie f\u00fcr 5G in der Stadt und auf dem Land. Wir kombinieren Frequenzb\u00e4nder. Und wir nutzen die Technologien so, dass unsere Kunden den h\u00f6chsten Mehrwert haben\u201c, erl\u00e4utert Walter Goldenits.<\/p>\n<p>Auch das Thema 5G Stand Alone verfolgt die Telekom weiter. \u201eDerzeit betreiben wir in vier deutschen St\u00e4dten Stand Alone Standorte und sind mit den Tests sehr zufrieden. Diese Technik wird das gesamte Potenzial von Virtual und Augmented Reality, Mobile Gaming und industrieller Vernetzung freisetzen. Bis zur kompletten Umstellung sind allerdings noch verschiedene Entwicklungsschritte n\u00f6tig, da der Mehrwert f\u00fcr unsere Kundinnen und Kunden oberste Priorit\u00e4t hat \u2013 und dieser Mehrwert liegt in einer m\u00f6glichst gro\u00dffl\u00e4chigen Versorgung mit Highspeed\u201c, so Walter Goldenits weiter. Mit 5G Stand Alone wird zuk\u00fcnftig auch die Infrastruktur im Kernnetz vollst\u00e4ndig auf eine neue, cloudbasierte 5G-Architektur umger\u00fcstet. Diese Weiterentwicklung von 5G ist die Voraussetzung f\u00fcr neue Einsatzm\u00f6glichkeiten wie Network Slicing oder Edge Computing.<\/p>\n<h4>Wiederaufbau in den Flutgebieten macht Fortschritte<\/h4>\n<p>Insbesondere im Festnetz sind die Sch\u00e4den der Flutkatastrophe noch nicht alle behoben. In den betroffenen Gebieten sind mittlerweile rund 80 Prozent wieder am Netz. Bei knapp 20.000 Anschl\u00fcssen arbeiten die Technikerinnen und Techniker an L\u00f6sungen, um auch diese m\u00f6glichst bald wieder schalten zu k\u00f6nnen. F\u00fcr den Wiederaufbau gilt: Schnelligkeit geht vor Perfektion. Dabei bedient man sich auch provisorischer L\u00f6sungen. H\u00e4ufig ist die Infrastruktur aber so schwer zerst\u00f6rt, dass sie komplett neu aufgebaut werden muss. In den stark betroffenen Ortsteilen wird die Telekom direkt Glasfaser ausbauen. Das Unternehmen hat bislang 17 Kommunen daf\u00fcr identifiziert. Diese sind: Ahrbr\u00fcck, Altenahr, Antweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bad M\u00fcnstereifel (Innenstadt, Gewerbegebiet, Iversheim, Arloff), Kall (S\u00f6tenich, Urft), Schleiden\/Schleiden-Gem\u00fcnd, Stolberg (Mitte, Vicht), Dernau, Euskirchen-Schweinheim, Fuchshofen, H\u00f6nningen, Insul Markt, Mayscho\u00df, Rech, Schuld und Sinzig (Kernstadt, Bad Bodendorf). Insgesamt handelt sich um rund 35.000 Anschl\u00fcsse.<\/p>\n<p>Das Glasfasernetz der Telekom umfasst heute bereits mehr als 600.000 Kilometer. In Deutschland versorgt das Unternehmen \u00fcber das sogenannte Vectoring mehr als 34,3 Millionen Haushalte und Unternehmen mit Bandbreiten von mindestens 50 bis zu 100 Mbit\/s im Download. 26,1 Millionen davon k\u00f6nnen via Super-Vectoring bis zu 250 Mbit\/s nutzen. 2,5 Millionen Haushalte k\u00f6nnen bereits einen Glasfaser-Anschluss mit Bandbreiten von bis zu 1 Gbit\/s bekommen. Die Telekom will in den kommenden Jahren ihren Beitrag dazu leisten, dass bis 2030 jeder Haushalt und jedes Unternehmen im Bundesgebiet \u00fcber einen Glasfaser-Anschluss verf\u00fcgen kann. Erstes Etappenziel bleiben zehn Millionen FTTH-Anschl\u00fcsse bis Ende 2024.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Telekom liegt beim Ausbau von 5G und FTTH voll im Plan. Srini Gopalan, im Vorstand der Telekom f\u00fcr das Deutschland-Gesch\u00e4ft verantwortlich, und Walter Goldenits, Technik-Chef der Telekom in Deutschland, gaben in Bonn Auskunft \u00fcber den Fortschritt beim Netzausbau. Seit Jahresbeginn bietet das Unternehmen 430.000 neue FTTH-Anschl\u00fcsse. 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