{"id":1952,"date":"2026-01-22T12:51:53","date_gmt":"2026-01-22T11:51:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/?p=1952"},"modified":"2026-01-22T12:51:53","modified_gmt":"2026-01-22T11:51:53","slug":"das-telekom-netz-2026-mehr-aktive-glasfaserkunden-und-das-ueberall-netz-im-mobilfunk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2026\/01\/22\/das-telekom-netz-2026-mehr-aktive-glasfaserkunden-und-das-ueberall-netz-im-mobilfunk\/","title":{"rendered":"Das Telekom-Netz 2026: Mehr aktive Glasfaserkunden und das \u00dcberall-Netz im Mobilfunk"},"content":{"rendered":"<p>Die Telekom hebt ihren Glasfaserausbau noch mal auf ein neues Level. Das Unternehmen steckt in den kommenden drei Jahren weitere 800 Millionen Euro in den Glasfaserausbau &#8211; zus\u00e4tzlich zu den bestehenden Investitionen. Insgesamt investiert das Unternehmen 30 Milliarden Euro bis 2030, nach 28 Milliarden in den letzten f\u00fcnf Jahren. Das Ausbauziel f\u00fcr 2026 steht: Zweieinhalb Millionen neue Haushalte und Unternehmen sollen auch in diesem Jahr die M\u00f6glichkeit bekommen, Glasfaser zu buchen. Im vergangenen Jahr hat die Telekom so viel gebaut wie noch nie. Mit den Bauma\u00dfnahmen aus den letzten Tagen in 2025 kommt das Unternehmen auf 2,7 Millionen neue Haushalte und Unternehmen, f\u00fcr die ein Glasfaseranschluss m\u00f6glich ist. Insgesamt k\u00f6nnen jetzt bereits 12,6 Millionen Haushalte Glasfaser buchen. Die Telekom schafft aktuell etwa sieben neue Glasfaseranschl\u00fcsse pro Minute.<\/p>\n<p>\u201eWir verbinden Deutschland: Die Telekom ist der Stabilit\u00e4tsanker. Wir liefern konsequent, w\u00e4hrend andere sich vom Ausbau zur\u00fcckziehen. Wir haben ein Rekordergebnis beim Ausbau erreicht. Noch wichtiger ist f\u00fcr uns aber, dass jetzt mehr Kunden als je zuvor Glasfaser buchen\u201c, sagt Rodrigo Diehl, Vorstand f\u00fcr das Deutschlandgesch\u00e4ft der Telekom beim Netzetag. Wichtig sei nun, f\u00fcr gemeinsame Interessen auch gemeinsame Positionen der Industrie zu entwickeln und zu vertreten. Das sei entscheidend im deutschen Glasfasermarkt, der aktuell enorme Herausforderungen f\u00fcr alle habe, insbesondere zu hohe Ausbaukosten.<\/p>\n<h4>Zahl der aktivierten Haushalte ist die wichtigste Messgr\u00f6\u00dfe<\/h4>\n<p>Die Zahl der aktivierten Glasfaseranschl\u00fcsse w\u00e4chst jedes Quartal. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 584.000 neue Haushalte und Unternehmen f\u00fcr Glasfaser entschieden. Das ist fast ein Viertel mehr als 2024. Ziel f\u00fcr dieses Jahr ist es, dass diese Zahl noch einmal deutlich ansteigt. 2027 soll der Zuwachs eine Million neue Kundinnen und Kunden betragen. Alle Teams der Telekom legen noch mehr Fokus darauf, dass mehr Kunden einen Glasfaseranschluss buchen.<\/p>\n<p>\u201eWir bringen unsere Glasfaser vom B\u00fcrgersteig ins Wohnzimmer. Daf\u00fcr investieren wir mehr als je zuvor. Wir wollen den Vollausbau von Mehrfamilienh\u00e4usern forcieren und starten den \u201aTelekom Shop vor Ort\u2018-Berater, der den Kunden vor Ort Glasfaser erkl\u00e4rt. Neue Verlegemethoden und KI helfen uns zus\u00e4tzlich, schneller auszubauen und Kunden auf unser Glasfaser-Netz zu bringen\u201c, sagt Rodrigo Diehl. \u201eWir b\u00fcndeln alle Kr\u00e4fte, um gemeinsam jeden einzelnen Glasfaserkunden zu \u00fcberzeugen. Ich glaube an Glasfaser, es ist die beste Technologie, um Deutschland zu verbinden. Dabei ist die Zusammenarbeit unserer Teams einer der Schl\u00fcssel zum Erfolg.\u201c<\/p>\n<p>Die Telekom setzt zuk\u00fcnftig auf einen zus\u00e4tzlichen Kanal: Mitarbeitende gehen aus dem Shop an die Haust\u00fcr. Nach einer erfolgreichen regionalen Testphase in 2025 f\u00fchrt die Telekom das vor Ort-Konzept jetzt bundesweit ein. Daf\u00fcr baut das Unternehmen neue, regional verankerte Teams mit festangestellten Mitarbeitenden auf. In enger Abstimmung mit den lokalen Shops beraten sie Kunden direkt und pers\u00f6nlich zu Hause. Die Telekom verfolgt beim Kundenangang einen Kanal Mix: vom Shop, \u00fcber die Hotline, den Online-Kontakt bis hin zum Direktvertrieb an der Haust\u00fcr<\/p>\n<h4>Stecken statt Splei\u00dfen<\/h4>\n<p>Auch neue Technik soll helfen, Glasfaser noch unkomplizierter anzuschlie\u00dfen. Mit neuen \u201eKlebekabeln\u201c ist das Verlegen im Haus deutlich einfacher, schneller und preiswerter. Und auch das aufw\u00e4ndige \u201eSplei\u00dfen\u201c, bei dem zwei Glasfasern sehr pr\u00e4zise per Hand verbunden werden, kann zuk\u00fcnftig durch einfaches Stecken abgel\u00f6st werden. Ziel ist es, den Anschluss so schnell wie m\u00f6glich betriebsbereit zu haben.<\/p>\n<p>\u201eUnser Anspruch ist es, dass jede Kundin und jeder Kunde immer das beste Netzerlebnis hat\u201c, sagt Alexander Jenbar, CTO der Telekom Deutschland. \u201eDie Qualit\u00e4t darf dabei kein Bauchgef\u00fchl sein. Wir lassen uns messen und setzen zuk\u00fcnftig noch mehr auf klare Fakten und Indizes. Die geben uns ein ehrliches Bild. Und sie zeigen uns sofort, wo wir Dinge noch besser machen m\u00fcssen.\u201c Dazu setzt die Telekom auf einen Kundenindex im Festnetz und einen im Mobilfunk. Im Festnetz wird zum Beispiel das WLAN-Signal analysiert, aber auch die Stabilit\u00e4t und eventuelle St\u00f6rungen. Beim Mobilfunk setzt sich der Index unter anderem aus den Parametern Sprachqualit\u00e4t, Datendurchsatz, Latenz und Signalst\u00e4rke zusammen. Dabei geht es immer um die individuelle Erfahrung. Auf dieser Basis k\u00f6nnen die Technikteams gezielt das Netzerlebnis verbessern.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Kundenerlebnis ist es wichtig, dass das Mobilfunknetz der Telekom zum \u201e\u00dcberall-Netz\u201c wird. Mehr als 99 Prozent der Menschen in Deutschland sind bereits mit 5G versorgt. Nun geht es um die Versorgung der Fl\u00e4che. Schon jetzt hat die Telekom bundesweit die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte 5G-Fl\u00e4chenversorgung mit ann\u00e4hernd 90 Prozent. In den n\u00e4chsten vier Jahren will das Unternehmen die Fl\u00e4chenversorgung um weitere vier Prozent steigern. Das sind 16.000 Quadratkilometer Fl\u00e4che. Der geplante Zuwachs entspricht der Gr\u00f6\u00dfe des Bundeslandes Schleswig-Holstein oder der Fl\u00e4che von mehr als zwei Millionen Fu\u00dfballfeldern. Mit LTE deckt die Telekom mehr als 92 Prozent der Fl\u00e4che ab, Sprache ist zu 99 Prozent verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Allein im vergangenen Jahr hat die Telekom 1.000 neue Standorte in Betrieb genommen. Durch die permanente Modernisierung von bestehenden Standorten und fortlaufende Optimierung der Antennen wird die Netzleistung verdoppelt. Wichtig daf\u00fcr ist auch, dass die Standorte eine starke Anbindung ans Festnetz haben. 90 Prozent aller Standorte sind bereits mit mindestens 1Gbit\/s angebunden. So baut die Telekom ihr Ultrakapazit\u00e4tsnetz konsequent aus.<\/p>\n<h4>Gemeinsam mit St\u00e4dten und Gemeinden f\u00fcr mehr Mobilfunk<\/h4>\n<p>\u201eEine Herausforderung, um unser Netz noch besser zu machen, ist nach wie vor die Suche nach neuen Standorten. In einigen St\u00e4dten und Gemeinden suchen wir sogar per Plakat und Anzeigen\u201c, so Alexander Jenbar. \u201eMit der Stadt M\u00fcnchen gehen wir jetzt einen neuen und erfolgreichen Weg. Politik und Verwaltung gestalten die Mobilversorgung aktiv mit. Damit schaffen wir gemeinsam eine bessere Versorgung f\u00fcr M\u00fcnchen.\u201c Die Stadt stellt eigene Fl\u00e4chen f\u00fcr neue Mobilfunkmasten zur Verf\u00fcgung. Das passiert auf Liegenschaften der M\u00fcnchner Wohnen, der Wohnungsbaugesellschaft der bayerischen Landeshauptstadt. Au\u00dferdem unterst\u00fctzt sie bei Standortkonflikten. Bisher konnten dank dieser Kooperation bereits 18 neue Standorte realisiert werden. 35 weitere sind in Planung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Abdu Mudesir, Vorstand Product &amp; Technology der Telekom, ist k\u00fcnstliche Intelligenz der Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr Netze, Produkte und Anwendungen. \u201eWir setzen auf KI \u2013 \u00fcberall. Unser Ziel: ein autonomes Netz, das sich selbst verbessert, sch\u00fctzt und weiterentwickelt. KI macht unsere Produkte smarter, unseren Service pers\u00f6nlicher und unsere Netze intelligenter. Und sie st\u00e4rkt unsere Teams schon heute, damit wir jeden Tag das beste Kundenerlebnis liefern k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<h4>Mehr Souver\u00e4nit\u00e4t im Mobilfunk<\/h4>\n<p>Zu den wichtigen Bausteinen innovativer Netze z\u00e4hlen auch der Einsatz von eigener, offener Software und von Open RAN. Dank Open RAN lassen sich Komponenten verschiedener Anbieter kombinieren. Dies erh\u00f6ht die Unabh\u00e4ngigkeit von einzelnen Lieferanten und f\u00f6rdert Anbietervielfalt sowie Innovationen in einzelnen RAN-Bereichen. Derzeit entwickelt die Telekom ein eigenes, herstellerunabh\u00e4ngiges RAN Management. Dieses soll die Steuerungssoftware anderer Hersteller f\u00fcr das Management der Antennen ersetzen. Der Konzern hat aktuell bereits \u00fcber 3.000 ORAN-Antennen an \u00fcber 1.000 Standorten im kommerziellen Betrieb.<\/p>\n<p>Die Telekom verfolgt generell eine Multi-Vendor-Strategie, um Abh\u00e4ngigkeiten zu reduzieren und Wettbewerb zu f\u00f6rdern. Sie bezieht Technologiekomponenten von mehreren Anbietern, um Flexibilit\u00e4t, Versorgungssicherheit und Innovation durch mehr Auswahl und Standardisierung zu steigern. In diesem Fall sind die Ausr\u00fcstungspartner Nokia und Fujitsu. K\u00fcnftig k\u00f6nnen weitere hinzukommen.<\/p>\n<h4>Hin zu autonomen Netzen: KI-Agent optimiert Mobilfunknetz<\/h4>\n<p>Der von der Telekom selbst entwickelte \u201eRAN Guardian Agent\u201c unterst\u00fctzt bereits seit November das Mobilfunk-Netzmanagement. Dank dieser KI ist es zum Beispiel m\u00f6glich, jede Mobilfunkzelle individuell auf Basis der zu erwartenden Auslastung zu steuern. Besondere Ereignisse oder pl\u00f6tzliche Verkehrsspitzen im Netz sieht der KI-Agent sofort. Er beobachtet kontinuierlich die Last in Mobilfunkzellen, erkennt aufkommende Leistungsschwankungen und kann innerhalb von Minuten eigenst\u00e4ndig Korrekturma\u00dfnahmen f\u00fcr Kunden ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2026 identifizierte und klassifizierte der KI-Agent 240.000 Events in Deutschland. Vom Sommerfest eines Schrebergartenvereins bis hin zu Volksfesten mit hunderttausenden Besuchern. Das sind rund 100-mal so viele Ereignisse wie vorher, die im Netz identifiziert und angepasst werden k\u00f6nnen. W\u00e4hrend in den meisten F\u00e4llen die Netzkapazit\u00e4ten ausreichen, um diese Events gut zu versorgen, wird der \u201eRAN Guardian Agent\u201c bei einigen Events die intelligente Planung und Absicherung, zum Beispiel \u00fcber eine Sonderversorgung, initiieren. Dies ist ein erster gro\u00dfer Schritt hin zu autonomen Netzen.<\/p>\n<p>Die Telekom sorgt daf\u00fcr, dass Menschen, Unternehmen und Institutionen zuverl\u00e4ssig miteinander verbunden bleiben. Damit schafft sie N\u00e4he und Vertrauen. Warum das so wichtig ist, zeigt ab heute die Werbeoffensive \u201eBesser im besten Netz\u201c. Der Werbespot und verschiedene Motive machen erlebbar, welchen Mehrwert das Netz den Menschen bietet \u2013 vom privaten Kontakt \u00fcber Bildung und Arbeit bis hin zu medizinischer Versorgung und Unterst\u00fctzung von Einsatzkr\u00e4ften. Dabei schl\u00e4gt der eigens f\u00fcr die Kampagne neu produzierte Welthit \u201eWhat The World Needs Now Is Love\u201c (Interpretin: Cage, Produzent: Matteo Capreoli, Musik: Burt Bacharach, Text: Hal David) den Bogen zum Markenversprechen \u201eConnecting Your World.\u201c Die Botschaft ist ein Appell f\u00fcr Liebe, Hoffnung und Verbundenheit und heute wichtiger denn je. Ein besonderer Clou, der die Kampagne aufmerksamkeitsstark erg\u00e4nzt: Als Netzkennung der Telekom wird erstmals auf Smartphone-Displays \u201eIm besten Netz\u201c zu sehen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Telekom hebt ihren Glasfaserausbau noch mal auf ein neues Level. Das Unternehmen steckt in den kommenden drei Jahren weitere 800 Millionen Euro in den Glasfaserausbau &#8211; zus\u00e4tzlich zu den bestehenden Investitionen. Insgesamt investiert das Unternehmen 30 Milliarden Euro bis 2030, nach 28 Milliarden in den letzten f\u00fcnf Jahren. 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