{"id":2017,"date":"2026-02-19T07:33:37","date_gmt":"2026-02-19T06:33:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/?p=2017"},"modified":"2026-02-19T07:33:37","modified_gmt":"2026-02-19T06:33:37","slug":"datenboom-zum-karneval-2026-telekom-zieht-mobilfunk-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2026\/02\/19\/datenboom-zum-karneval-2026-telekom-zieht-mobilfunk-bilanz\/","title":{"rendered":"Datenboom zum Karneval 2026: Telekom zieht Mobilfunk-Bilanz"},"content":{"rendered":"<p>Ob beim Stra\u00dfenkarneval, im Festzelt oder in der Kneipe \u2013 in diesem Jahr haben Millionen Menschen besonders viele Karnevalsmomente per Smartphone geteilt. So verzeichnet das Mobilfunknetz der Telekom einen neuen Rekord: In den Karnevalshochburgen K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf, Bonn, Mainz und Aachen flossen zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag insgesamt 2 Millionen Gigabyte durch das Mobilfunknetz der Telekom. Das entspricht rund 1,3 Milliarden Kost\u00fcm-Selfies mit einer Gr\u00f6\u00dfe von jeweils 1,5 Megabyte \u2013 ein Zuwachs von \u00fcber 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p>54 Prozent des Datenverkehrs liefen dabei \u00fcber das 5G-Netz. Dank 5G lief das Netz selbst bei der hohen Dichte an Smartphones und der gleichzeitigen Nutzung durch Zehntausende Karnevalisten auf kleiner Fl\u00e4che stabil und zuverl\u00e4ssig. Gerade 5G bietet durch h\u00f6here Kapazit\u00e4t einen klaren Vorteil f\u00fcr Gro\u00dfereignisse wie den Karneval.<\/p>\n<h4>Spitzenreiter im St\u00e4dteranking: K\u00f6ln bleibt Nummer 1<\/h4>\n<p>K\u00f6ln ist auch im Mobilfunknetz die unangefochtene Karnevalshochburg: Mit 884.000 Gigabyte f\u00fchrt die Domstadt das St\u00e4dteranking beim mobilen Datenverbrauch auch in der diesj\u00e4hrigen Karnevalssaison wieder an. Auf den weiteren R\u00e4ngen folgen D\u00fcsseldorf mit 484.000 Gigabyte und Bonn mit 276.000 Gigabyte. Auf Platz vier und f\u00fcnf befinden sich Mainz mit 169.000 Gigabyte und Aachen mit 152.000 Gigabyte. \u00dcber alle St\u00e4dte hinweg sind am meisten Daten am Karnevalsfreitag durchs Netz geflossen, nicht etwa an Weiberfastnacht oder Rosenmontag. W\u00e4hrend der Feierlichkeiten war Instagram die mit Abstand meistgenutzte App, gefolgt von YouTube, TikTok und Facebook.<\/p>\n<h4>Besucherstr\u00f6me: Jecken reisen aus ganz NRW nach K\u00f6ln<\/h4>\n<p>Die Daten zeigen deutliche Besucherstr\u00f6me nach K\u00f6ln: \u00dcber die H\u00e4lfte der Karnevalisten in der K\u00f6lner Altstadt reiste aus dem NRW-Umland an. Trotz der traditionellen Rivalit\u00e4t zwischen K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf scheint die Feierlust Vorrang zu haben. Die Mobilfunkdaten zeigen, dass fast 50 Prozent mehr Karnevalisten aus D\u00fcsseldorf lieber beim Stra\u00dfenkarneval in K\u00f6ln dabei waren als umgekehrt. In K\u00f6ln war auch der Anteil der Besucher aus dem Rhein-Erft-Kreis und Bonn besonders hoch.<\/p>\n<p>Auch internationale G\u00e4ste mischten sich in allen Karnevalshochburgen unter die Feiernden: Knapp ein Drittel des Datenverkehrs geht auf \u201eRoamer\u201c zur\u00fcck \u2013 das hei\u00dft auf Nutzer*innen aus fremden Netzen. Die meisten Karnevals-Touristen kamen aus \u00d6sterreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien.<\/p>\n<p>Hotspots und Datenpeaks im K\u00f6lner Karneval<\/p>\n<p>Beim Blick auf die Karnevalshotspots in K\u00f6ln zeigen sich deutliche Unterschiede in der Demografie der Feiernden: An der Z\u00fclpicher Stra\u00dfe dominierte das junge Publikum, insbesondere Menschen zwischen 20 und 29 Jahren. Dagegen war die Besuchergruppe rund um Heumarkt und Alter Markt mit dem h\u00f6chsten Anteil in der Altersgruppe zwischen 50 und 59 Jahren deutlich \u00e4lter. Insgesamt setzten sich die Feiernden gleichm\u00e4\u00dfig aus ungef\u00e4hr 50 Prozent Jeckinnen und 50 Prozent Jecken zusammen.<\/p>\n<p>Ein besonderer Moment des Stra\u00dfenkarnevals ist traditionell um 11:11 Uhr an Weiberfastnacht \u2013 der offizielle Startschuss f\u00fcr das bunte Treiben. Im Telekom-Netz wurde der H\u00f6hepunkt des Datenverbrauchs jedoch erst um 13:00 Uhr verzeichnet.<\/p>\n<h4>KI-gest\u00fctzter \u201eRAN Guardian Agent\u201c optimiert Mobilfunk<\/h4>\n<p>Auch der RAN Guardian Agent der Telekom war \u00fcber Karneval im Einsatz. Das sogenannte KI-Multi-Agenten-System unterst\u00fctzt bei der \u00dcberwachung des Netzes und sorgt so f\u00fcr ein noch besseres Kundenerlebnis. Es analysiert das Netzwerkverhalten, erkennt Leistungsprobleme und leitet eigenst\u00e4ndig Korrekturma\u00dfnahmen ein. W\u00e4hrend der Karnevalstage hat der RAN Guardian Agent circa 130 Karnevalsevents und Umz\u00fcge identifiziert, bei denen jeweils mehr als 10.000 Teilnehmende erwartet wurden. Diese Events wurden von insgesamt 611 verschiedenen Mobilfunkstandorten abgedeckt. Im Vorfeld pr\u00fcfte RAN Guardian alle 611 Standorte auf potenzielle Probleme. Ein Gro\u00dfteil davon wurde auch w\u00e4hrend der Events live \u00fcberwacht. Lediglich an f\u00fcnf Standorten kam es trotz Eventkonfiguration zu Lastspitzen. An diesen Standorten konnte RAN Guardian durch Anpassungen der Eventkonfiguration weitere Optimierungen im Netz vornehmen.<\/p>\n<h4>Mit Daten sicher planen: Motion Data liefert Einblicke in Besucherstr\u00f6me und Demografie<\/h4>\n<p>Zus\u00e4tzliche Daten zu Besucherstr\u00f6men, Herkunft, Altersgruppen und Geschlecht werden anonymisiert und aggregiert von Motion Data bereitgestellt \u2013 aus Mobilfunkdaten der Telekom. Datenschutzkonform und ohne Personenbezug helfen die Informationen beispielsweise bei der Planung von Verkehrsstr\u00f6men, im \u00f6ffentlichen Nahverkehr, f\u00fcr die sichere Besucherf\u00fchrung bei gro\u00dfen Events oder zur Unterst\u00fctzung von Einsatzkr\u00e4ften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob beim Stra\u00dfenkarneval, im Festzelt oder in der Kneipe \u2013 in diesem Jahr haben Millionen Menschen besonders viele Karnevalsmomente per Smartphone geteilt. So verzeichnet das Mobilfunknetz der Telekom einen neuen Rekord: In den Karnevalshochburgen K\u00f6ln, D\u00fcsseldorf, Bonn, Mainz und Aachen flossen zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag insgesamt 2 Millionen Gigabyte durch das Mobilfunknetz der Telekom. 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