{"id":2159,"date":"2026-06-10T14:28:09","date_gmt":"2026-06-10T12:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/?p=2159"},"modified":"2026-06-10T14:28:09","modified_gmt":"2026-06-10T12:28:09","slug":"wie-der-flughafen-paderborn-lippstadt-mit-dallmeier-technik-das-luftsicherheitsgesetz-erfuellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2026\/06\/10\/wie-der-flughafen-paderborn-lippstadt-mit-dallmeier-technik-das-luftsicherheitsgesetz-erfuellt\/","title":{"rendered":"Wie der Flughafen Paderborn\/Lippstadt mit Dallmeier-Technik das Luftsicherheitsgesetz erf\u00fcllt"},"content":{"rendered":"<p>Der Flughafen Paderborn\/Lippstadt nimmt eine zentrale Infrastrukturrolle in der Region Ostwestfalen-Lippe ein. Um den gestiegenen Anforderungen des Luftsicherheitsgesetzes gerecht zu werden, hat der Flughafen sein bestehendes Video\u00fcberwachungssystem umfassend modernisiert. Ziel war eine effektive \u00dcberwachung sicherheitsrelevanter Bereiche wie Vorfeld, Zufahrten und Parkpl\u00e4tze sowie Terminalzug\u00e4nge \u2013 mit m\u00f6glichst geringem Ressourceneinsatz. Gemeinsam mit dem Errichter Horn Sicherheitstechnik entwickelte Dallmeier eine L\u00f6sung, die eine schrittweise Erneuerung mit IP-Komponenten, wie z. B. dem Multifocal-Sensorsystem Panomera, erm\u00f6glicht, ohne dass vorhandene analoge Technik vollst\u00e4ndig ersetzt werden muss. Die L\u00f6sung erf\u00fcllt geltende Sicherheits- und Datenschutzanforderungen und ist auf zuk\u00fcnftige Erweiterungen ausgelegt.<\/p>\n<h4>Verantwortung f\u00fcr Region und Sicherheit<\/h4>\n<p>Rund sechs Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet des Flughafens Paderborn\/Lippstadt. Als regionaler Verkehrsknotenpunkt stellt Paderborn\/Lippstadt die Anbindung an touristische und gesch\u00e4ftliche Ziele sicher. Zum Tagesgesch\u00e4ft z\u00e4hlen Linien- und Urlaubsfl\u00fcge ebenso wie Business-, Privat- und Frachtverkehre. Damit \u00fcbernimmt der Flughafen Verantwortung als Arbeitgeber und regionaler Mobilit\u00e4tspartner. Ein reibungsloser Betrieb und die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben \u2013 etwa aus dem Luftsicherheitsgesetz (\u00a75 und \u00a78), der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) oder der NIS-2-Richtlinie \u2013 sind dabei unverzichtbare Grundlagen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung zur Erweiterung und Erneuerung der Videosicherheitstechnik wurde vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und technischer Weiterentwicklung getroffen. Im Mittelpunkt stand die zuverl\u00e4ssige Video\u00fcberwachung der rund 65.000 Quadratmeter gro\u00dfen Vorfeldfl\u00e4che (Apron) sowie von weiteren sicherheitskritischen Zonen wie Zufahrten, Parkpl\u00e4tzen oder Terminalzug\u00e4ngen und sogenannten Luftsicherheitsgrenzen (\u00dcbergang der Passagiere von Landside zu Airside). Analoge Systeme sollten dabei nicht abrupt ersetzt, sondern die Migration zur IP-Technik sollte schrittweise erfolgen und sich flexibel an die baulichen und betrieblichen Gegebenheiten des Flughafens anpassen lassen.<\/p>\n<h4>Hybride L\u00f6sung mit durchdachter Systemarchitektur<\/h4>\n<p>Die Umsetzung erfolgte durch den erfahrenen Errichter Horn Sicherheitstechnik in Zusammenarbeit mit Dallmeier electronic. Herzst\u00fcck des Systems ist eine hybride L\u00f6sung, die vorhandene analoge Komponenten mit modernen IP-Kameras verbindet. Die Aufzeichnung erfolgt \u00fcber Recording Appliances wie DMS 2400 und IPS 10000, deren hybride Struktur den parallelen Betrieb beider Techniken m\u00f6glich macht. Zur \u00dcberwachung der sensiblen Bereiche kommen verschiedene Kameramodelle zum Einsatz \u2013 darunter Domera\u00ae, Fisheye- und Bullet-Kameras sowie Panomera Systeme der W4- und S8-Serie. Die Panomera Technik erlaubt es, mit deutlich weniger Kameras gro\u00dfe Bereiche detailgenau zu erfassen \u2013 ein entscheidender Vorteil insbesondere auf der weitl\u00e4ufigen Apron-Fl\u00e4che, wo sowohl der Gesamt\u00fcberblick als auch Detailansichten mit hoher Bildqualit\u00e4t gefordert sind. Das Videomanagement basiert auf SeMSy\u00ae Compact in Verbindung mit dem SeMSy\u00ae Event Manager. Zus\u00e4tzlich wurden die T\u00fcr- und Alarmkontakte \u00fcber Moxa-Boxen eingebunden, um insbesondere an den Luftsicherheitsgrenzen funktionale Synergien und Aufschaltungen zu schaffen.<\/p>\n<p>Mit der L\u00f6sung erf\u00fcllt der Flughafen die Vorgaben des Luftsicherheitsgesetzes \u00a75 und \u00a78 \u2013 etwa in Bezug auf die \u00dcberwachung der Luftsicherheitsgrenzen, Zufahrten und sensiblen Betriebsbereichen. Die hybride L\u00f6sungsarchitektur erlaubt eine gezielte Weiterentwicklung der bestehenden Infrastruktur. Ein zentraler Vorteil: Dank der Panomera Technik lie\u00df sich die Anzahl der ben\u00f6tigten Kameras erheblich verringern, ohne auf Sichtfelder oder Aufzeichnungsqualit\u00e4t verzichten zu m\u00fcssen. Dies spart nicht nur Installations- und Betriebskosten, sondern reduziert auch den Wartungsaufwand erheblich. Der modulare Aufbau erlaubt eine schrittweise Migration und bietet Flexibilit\u00e4t f\u00fcr zuk\u00fcnftige Anpassungen.<\/p>\n<p>\u201eMit der L\u00f6sung von Dallmeier konnten wir unsere bestehende Infrastruktur nahtlos modernisieren und zugleich neue Sicherheitsanforderungen effizient erf\u00fcllen. Besonders \u00fcberzeugt hat uns die M\u00f6glichkeit, analoge und IP-Systeme flexibel zu kombinieren\u201c, erkl\u00e4rt Paul Sawatzki, Leiter IT &amp; Technik am Flughafen Paderborn\/Lippstadt.<\/p>\n<p>Die eingesetzte L\u00f6sung von Dallmeier erf\u00fcllt s\u00e4mtliche Anforderungen aus der DSGVO und der NIS-2-Richtlinie \u2013 insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, IT-Sicherheit und Systemverf\u00fcgbarkeit. Als ISO-zertifiziertes Unternehmen \u2013 unter anderem nach ISO\/IEC 27001 f\u00fcr Informationssicherheits-Managementsysteme \u2013 bietet Dallmeier h\u00f6chste Standards im Umgang mit sensiblen Daten. Diese Zertifizierungen bilden eine verl\u00e4ssliche Grundlage f\u00fcr die Einbindung der Technik in KRITIS-Umgebungen. Dar\u00fcber hinaus schaffen die Entwicklung und Fertigung in Deutschland (\u201eMade in Germany\u201c) zus\u00e4tzliche Transparenz und rechtliche Sicherheit f\u00fcr Betreiber.<\/p>\n<h4>Bereit f\u00fcr KI und Prozessoptimierung<\/h4>\n<p>Ein weiterer zentraler Aspekt der neuen L\u00f6sung ist ihre Zukunftsf\u00e4higkeit. Neben der reinen \u00dcberwachung r\u00fccken zunehmend Analysefunktionen f\u00fcr die Prozessoptimierung und Kostenersparnis in den Fokus. Der Flughafen plant den Einsatz KI-gest\u00fctzter Techniken wie zum Beispiel den Dallmeier Attribut-Finder, die sich in bestehende Systeme integrieren lassen.<\/p>\n<h4>Fazit<\/h4>\n<p>Das Projekt am Flughafen Paderborn\/Lippstadt zeigt, wie sich mit durchdachter Planung und intelligenter Technik der Spagat zwischen Bestandserhalt, Modernisierung und Zukunftssicherheit meistern l\u00e4sst. Die L\u00f6sung \u201eMade in Germany\u201c \u00fcberzeugt durch Langlebigkeit, Effizienz und ein hohes Ma\u00df an Integrationsf\u00e4higkeit \u2013 und steht f\u00fcr einen erfolgreichen Einsatz moderner Videotechnik im Bereich kritischer Infrastrukturen.<\/p>\n<p>Auch Horn Sicherheitstechnik zieht eine positive Bilanz. \u201eDank der engen Abstimmung mit allen Projektverantwortlichen und dem Einsatz des Dallmeier Kameraplanungstools PlanD hatten wir jederzeit volle Kontrolle \u00fcber den Projektverlauf. Das Tool hat uns bereits in der Planungsphase eine hundertprozentige Sicherheit f\u00fcr die sp\u00e4tere Umsetzung gegeben\u201c, sagt Michael Horn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Flughafen Paderborn\/Lippstadt nimmt eine zentrale Infrastrukturrolle in der Region Ostwestfalen-Lippe ein. Um den gestiegenen Anforderungen des Luftsicherheitsgesetzes gerecht zu werden, hat der Flughafen sein bestehendes Video\u00fcberwachungssystem umfassend modernisiert. 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