{"id":262,"date":"2021-11-25T12:30:41","date_gmt":"2021-11-25T11:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2021\/11\/25\/jeder-vierte-macht-sich-im-homeoffice-keine-gedanken-um-die-it-sicherheit\/"},"modified":"2021-11-25T12:30:41","modified_gmt":"2021-11-25T11:30:41","slug":"jeder-vierte-macht-sich-im-homeoffice-keine-gedanken-um-die-it-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2021\/11\/25\/jeder-vierte-macht-sich-im-homeoffice-keine-gedanken-um-die-it-sicherheit\/","title":{"rendered":"Jeder Vierte macht sich im Homeoffice keine Gedanken um die IT-Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p>Einer aktuellen bev\u00f6lkerungsrepr\u00e4sentativen Studie (n=1.020) zufolge, macht sich \u00fcber ein Viertel der Befragten wenig bis gar keine Gedanken um die IT-Sicherheit beim mobilen Arbeiten. Die Erhebung wurde vom IT-Sicherheits-Spezialisten Provectus Technologies in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Splendid Research aus Hamburg durchgef\u00fchrt. Dabei wird das Sicherheits-Bewusstsein auf Arbeitnehmerseite immer wichtiger. Denn Arbeitnehmer sind h\u00e4ufig der erste Angriffspunkt f\u00fcr Cyberkriminelle \u2013 vor allem seitdem immer mehr Menschen im Homeoffice arbeiten und dort weniger sichere Verbindungen nutzen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aus dem Lagebericht 2021 des Bundesamtes f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geht hervor, dass in diesem Jahr 22 Prozent mehr Schadprogrammvarianten entwickelt wurden als noch 2020. Die Anforderung an Unternehmen liegt also auf der Hand: Auch aus der Ferne m\u00fcssen optimale und sichere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Dass sich \u00fcber 25 Prozent der Befragten beim mobilen Arbeiten wenig bis gar keine Gedanken um die IT-Sicherheit machen, zeigt, dass Arbeitnehmer f\u00fcr dieses Thema noch deutlich mehr sensibilisiert werden sollten.<\/p>\n<p>Die entsprechenden Techniken der Unternehmen m\u00fcssen sich sowohl an den \u00fcblichen Prozessen sowie den IT-Kenntnissen der Anwender orientieren. Ziel muss sein, technisch absolute Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten, ohne die Arbeitnehmer in ihrer Produktivit\u00e4t einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<h4>Arbeitnehmer fordern gr\u00f6\u00dferen digitalen Fortschritt und flexible Arbeitskonzepte<\/h4>\n<p>\u00dcber die H\u00e4lfte der Studienteilnehmer w\u00fcnscht sich von ihrem Unternehmen mehr Fortschritt hinsichtlich Digitaler Transformation. Um diese Einsch\u00e4tzung genauer zu untersuchen, hat Provectus aus den Studienergebnissen drei Indizes gebildet: Auf der Skala von 1 bis 7 konnten thematisch ein Kollaborations-Index, ein IT-Sicherheits-Index und ein Bedarfs-Index gebildet werden. Letzterer gibt beispielsweise Auskunft dar\u00fcber, wie wichtig f\u00fcr Arbeitnehmer orts- und zeitunabh\u00e4ngiges Arbeiten ist. Er ist mit 5,35 sehr hoch, was die Relevanz dieser Thematik widerspiegelt. Die Entwicklung der Indizes kann \u00fcber kommende Befragungen nachvollzogen und verglichen werden. Gleichzeitig k\u00f6nnen Unternehmen sich an den Indizes messen und eigene Konsequenzen daraus ziehen.<\/p>\n<h4>Gro\u00dfteil setzt auf ineffiziente und \u00fcberholte IT-Sicherheitsvorkehrungen<\/h4>\n<p>Wie gro\u00df der Nachholbedarf f\u00fcr viele Unternehmen ist, wird bei den verwendeten Sicherheitsvorkehrungen deutlich. Provectus hat sechs IT-Security-L\u00f6sungen hinsichtlich Sicherheit und Effizienz abgefragt und bewertet. Denn gute Sicherheitsvorkehrungen d\u00fcrfen die Arbeitnehmer nicht zu sehr in ihren t\u00e4glichen Abl\u00e4ufen einschr\u00e4nken. Die \u201eeingeschr\u00e4nkte Zugriffsberechtigung auf Anwendungen und Daten\u201c wird bei 55 Prozent der Befragten und somit am h\u00e4ufigsten genutzt. Ausgerechnet diese Form steht jedoch nicht ohne Grund im Sicherheits-Effizienz-Ranking an letzter Stelle, da sie die Arbeitnehmer am st\u00e4rksten in Ihrer T\u00e4tigkeit einschr\u00e4nkt. Die beste L\u00f6sung, um ein Maximum an IT-Sicherheit und Effizienz zu vereinen, der Single-Sign-On mit Conditional Access, wird hingegen mit 25 Prozent nur einem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Teil der Arbeitnehmer verf\u00fcgbar gemacht.<\/p>\n<h4>\u00dcber die H\u00e4lfte w\u00fcrde den Job f\u00fcr Aussicht auf mobiles Arbeiten wechseln<\/h4>\n<p>Ausbleibender digitaler Fortschritt kann sich auch auf die Anwerbung kompetenter Mitarbeiter auswirken. 65 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass ihnen die M\u00f6glichkeit von Homeoffice bzw. mobilen Arbeitskonzepten bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber wichtig bis sehr wichtig ist. Mehr als die H\u00e4lfte w\u00fcrde sogar den Arbeitgeber wechseln, wenn dieser zuk\u00fcnftig keine flexiblen Arbeitsmodelle anbietet. Vor allem f\u00fcr die erfahrenen und leistungsst\u00e4rksten Mitarbeitenden, die bereits viel Know-how mitbringen und gleichzeitig noch einige Berufsjahre vor sich haben, wird flexibles Arbeiten immer attraktiver. In der Altersgruppe ab 30 Jahren liegt der Anteil derer, denen es wichtig bis sehr wichtig ist, orts- und zeitunabh\u00e4ngig zu arbeiten, bei knapp 80 Prozent. Wer diese halten oder gar f\u00fcr sich gewinnen m\u00f6chte, hat ohne entsprechende Konzepte geringe Erfolgsaussichten.<\/p>\n<p>Josef Lang, Managing Partner bei Provectus Technologies, kommentiert die Studie:\u00a0\u201eQualifizierte Arbeitnehmer sind entscheidend f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens. Um diese zu bekommen, zu halten und ihnen ein effizientes Arbeiten zu erm\u00f6glichen, sind moderne Konzepte f\u00fcr die digitale Zusammenarbeit notwendig. Denn die Arbeitnehmer von heute wollen zeit- und ortsunabh\u00e4ngig arbeiten und sich dabei keine Sorgen um IT-Sicherheit machen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Informationen: <a href=\"https:\/\/www.provectus.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Provectus Technologies<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einer aktuellen bev\u00f6lkerungsrepr\u00e4sentativen Studie (n=1.020) zufolge, macht sich \u00fcber ein Viertel der Befragten wenig bis gar keine Gedanken um die IT-Sicherheit beim mobilen Arbeiten. Die Erhebung wurde vom IT-Sicherheits-Spezialisten Provectus Technologies in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Splendid Research aus Hamburg durchgef\u00fchrt. Dabei wird das Sicherheits-Bewusstsein auf Arbeitnehmerseite immer wichtiger. 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