{"id":381,"date":"2022-04-05T15:12:19","date_gmt":"2022-04-05T13:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2022\/04\/05\/dmea-2022-telekom-praesentiert-digitale-booster-loesungen-fuer-krankenhaeuser\/"},"modified":"2022-04-05T15:12:19","modified_gmt":"2022-04-05T13:12:19","slug":"dmea-2022-telekom-praesentiert-digitale-booster-loesungen-fuer-krankenhaeuser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2022\/04\/05\/dmea-2022-telekom-praesentiert-digitale-booster-loesungen-fuer-krankenhaeuser\/","title":{"rendered":"DMEA 2022: Telekom pr\u00e4sentiert digitale Booster-L\u00f6sungen f\u00fcr Krankenh\u00e4user"},"content":{"rendered":"<p>Die Telekom kehrt physisch auf die DMEA (26. &#8211; 28. April) zur\u00fcck. Europas wichtigste Messe f\u00fcr digitale Gesundheitsversorgung findet zum ersten Mal seit 2019 wieder als Pr\u00e4senzformat statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Digitalisierung und des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG). Die Bundesregierung stellt mit dem KHZG bis 2024 4,3 Milliarden Euro f\u00fcr die digitale Weiterentwicklung der rund 1.900 Kliniken in Deutschland bereit.\u00a0Die Telekom, einer der gr\u00f6\u00dften Aussteller, zeigt auf dem Berliner Messegel\u00e4nde in Halle 3.2, Stand A-104, unter dem Motto \u201eDIGITAL. WIRKT.\u201c L\u00f6sungen f\u00fcr die Digitalisierung und die Umsetzung des KHZG. F\u00fcr zehn der elf Themenfelder hat die Telekom-Tochter T-Systems Angebote entwickelt: vom Patientenportal \u00fcber die digitale Dokumentation, dem digitalen Entlass-Management, dem Einsatz von Cloud-Services bis zur IT-Sicherheit.\u00a0\u201eWir bieten als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland f\u00fcr zehn der insgesamt elf im KHZG hinterlegten F\u00f6rdertatbest\u00e4nde die passenden L\u00f6sungen, die alle gesetzlichen Datenschutzvorgaben erf\u00fcllen. Davon profitieren die \u00c4rzteschaft, Pflegende und vor allen Dingen die Patientinnen und Patienten\u201c, sagt Gottfried Ludewig, der seit Anfang M\u00e4rz den Bereich T-Systems Health Industry leitet. \u201eKrankenh\u00e4user stehen vor der Wahl: Im besten Fall arbeiten sie mit zwei Dienstleistern zusammen, im schlechtesten Fall mit elf. Und die Zeit dr\u00e4ngt. Die Projekte m\u00fcssen bis Ende 2024 abgeschlossen sein, sonst verfallen F\u00f6rdergelder in Milliardenh\u00f6he.\u201c<\/p>\n<h4>Fachkr\u00e4ftemangel als m\u00f6glicher \u201eShowstopper\u201c<\/h4>\n<p>Sowohl Kliniken als auch IT-Dienstleister haben bei der Umsetzung des KHZG mit einer zus\u00e4tzlichen Herausforderung zu k\u00e4mpfen: Es mangelt an Fachkr\u00e4ften, die eine Kombination von Know-how \u00fcber die spezifischen Prozesse im Gesundheitswesen sowie IT- und Digitalisierungsl\u00f6sungen mitbringen. \u201eWir brauchen echte Teamarbeit zwischen Klinik-IT und IT-Dienstleistern, um gemeinsam die Projekte zu stemmen\u201c, sagt Ludewig, der auch vor \u201eInsell\u00f6sungen\u201c warnt. \u201eWenn Kliniken einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung machen wollen, brauchen wir ganzheitliche L\u00f6sungen.\u201c \u00a0Das Krankenhausinformationssystem (KIS) iMedOne \u00ae schafft die Voraussetzungen f\u00fcr vernetztes Arbeiten in Kliniken. Aktuell nutzen \u00fcber 250 Einrichtungen in Deutschland das KIS. Dazu geh\u00f6rt auch der mobile Zugriff auf alle Funktionen \u00fcber Smartphones und Tablets. Mit iMedOne lassen sich viele KHZG-F\u00f6rdertatbest\u00e4nde umsetzen. Kernbestandteile des KIS sind: Digitalisierung der Notaufnahme, digitale Pflegedokumentation und digitales Medikationsmanagement. Zur Vernetzung aller Leistungserbringer bietet iMedOne zudem die Schnittstelle zur Telematikinfrastruktur (TI).<\/p>\n<h4>Cloud-Dienste aus der Telekom Healthcare Cloud<\/h4>\n<p>Mit der Telekom Healthcare Cloud (THC) steht Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens eine Plattforml\u00f6sung f\u00fcr den flexiblen, sicheren und modularen Bezug von IT-Ressourcen zur Verf\u00fcgung. Die THC bietet Datensouver\u00e4nit\u00e4t und Interoperabilit\u00e4t verschiedener IT-Systeme. Die Sicherheitsstandards entsprechen einer Private Cloud und sind an den Grundschutzkatalogen des Bundesamtes f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik BSI ausgerichtet. Die jeweiligen Nutzer sind \u00fcber eine dedizierte Verbindung an die Cloud angeschlossen. Der Betrieb ist modular auf den individuellen Serviceumfang zugeschnitten.\u00a0Rund ein Drittel aller deutschen Krankenh\u00e4user hat laut der Studie \u201eEpidemic? The Attack Surface of German Hospitals during the COVID-19 Pandemic\u201c, die im Mai 2021 von Johannes Klick, Robert Koch und Johannes Brandstetter erstellt wurde, Cybersecurity-Schwachstellen. Werden diese von Kriminellen ausgenutzt, k\u00f6nnten Patient*innen-Leben bedroht sein. Die Telekom bietet Krankenh\u00e4usern ein umfassendes Sicherheitspaket. Dieses beinhaltet von der Analyse der Ist-Situation \u00fcber das Erkennen von Schwachstellen und die sofortige Abwehr von Angriffen alle relevanten IT-Sicherheits-Ma\u00dfnahmen. Security-Karten wie der elektronische Heilberufeausweis (eHBA) oder der elektronische Praxisausweis SMC-B bieten zudem h\u00f6chste Sicherheit beim t\u00e4glichen Zugriff auf digitale Patientenakten. Beide sind die digitalen T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr die Telematikinfrastruktur, die alle Beteiligten im Gesundheitswesen sicher vernetzt.<\/p>\n<h4>Digitales Entlass-Management vereinfach und optimiert Prozess<\/h4>\n<p>Eine besondere Herausforderung ist das Management der medizinischen, rehabilitativen oder pflegerischen Anschlussversorgung von Patienten nach dem Ende des station\u00e4ren Krankenhausaufenthaltes. Dabei m\u00fcssen \u00c4rzteschaft und Pflegepersonal zeitaufw\u00e4ndige \u201eHandarbeit\u201c in Form von Koordination und \u00dcbergabe leisten. Die neue \u201ePlattform Entlassmanagement\u201c verbindet die beteiligten Akteure und schafft die Grundlage f\u00fcr digitale, automatisierte Fallbearbeitung, eine Optimierung der Verweildauer im Krankenhausbereich, eine optimale Kapazit\u00e4tsauslastung von Nachversorgern und eine effektivere Versorgungssteuerung f\u00fcr Krankenkassen und Leistungserbringer. Davon profitieren auch die Patienten.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Telekom kehrt physisch auf die DMEA (26. &#8211; 28. April) zur\u00fcck. Europas wichtigste Messe f\u00fcr digitale Gesundheitsversorgung findet zum ersten Mal seit 2019 wieder als Pr\u00e4senzformat statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Digitalisierung und des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG). 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