{"id":445,"date":"2022-06-22T15:09:29","date_gmt":"2022-06-22T13:09:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2022\/06\/22\/it-systeme-effizient-verwalten-und-ausfallzeiten-minimieren\/"},"modified":"2022-06-22T15:09:29","modified_gmt":"2022-06-22T13:09:29","slug":"it-systeme-effizient-verwalten-und-ausfallzeiten-minimieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2022\/06\/22\/it-systeme-effizient-verwalten-und-ausfallzeiten-minimieren\/","title":{"rendered":"IT-Systeme effizient verwalten und Ausfallzeiten minimieren\u200b"},"content":{"rendered":"<p>Zu den grundlegenden IT-Aufgaben z\u00e4hlen die Wartung und Pflege von Servern und anderen IT-Systemen. Dennoch widmen Unternehmen diesen T\u00e4tigkeiten nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit, weil sie keinen dringenden Handlungsbedarf sehen oder vermeintlich wichtigere IT-Projekte verfolgen. Dell Technologies erl\u00e4utert, warum das riskant ist und wie sich das System-Management komfortabel und zeitsparend erledigen l\u00e4sst. Insbesondere in kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen sind die IT-Budgets h\u00e4ufig knapp bemessen, und nur wenige Spezialisten m\u00fcssen sich um eine Vielzahl von IT-Aufgaben k\u00fcmmern. Das klassische System-Management wird daher gern hintangestellt, weil strategische IT-Projekte eine h\u00f6here Priorit\u00e4t genie\u00dfen \u2013 vor allem wenn Server und andere Systeme reibungslos laufen und keine offensichtlichen Probleme bereiten. Manchmal wollen die Verantwortlichen aber auch nur Downtimes vermeiden und verzichten daher auf Updates und Wartungsarbeiten. Dell Technologies nennt die Vorz\u00fcge eines vorausschauenden System-Managements und erl\u00e4utert Wege, wie Unternehmen es effizient umsetzen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>Geplante Wartungsarbeiten minimieren Ausfallzeiten: Systemausf\u00e4lle, die durch Cyberangriffe, Hardware-Defekte oder Software-Fehler verursacht werden, f\u00fchren zu deutlich l\u00e4ngeren Ausfallzeiten als die Installation von Updates oder der Austausch von Hardware-Komponenten. Dadurch verursachen sie hohe Kosten, Frust auf Anwenderseite und oft auch Reputationssch\u00e4den. Geplante Wartungsarbeiten hingegen lassen sich in gesch\u00e4ftliche Randzeiten verlegen sowie vorab ank\u00fcndigen, sodass m\u00f6glichst wenige Anwender betroffen sind und sich diese auf die Downtime einstellen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus ist das proaktive System-Management in der Regel weniger aufw\u00e4ndig als die \u201eBrandbek\u00e4mpfung\u201c.<\/p>\n<p>Turnschuh-Administration ist out: Auf ein vorausschauendes System-Management verzichten Unternehmen vor allem dann, wenn sie Routineaufgaben noch manuell erledigen \u2013 oft direkt vor Ort am System. Dabei gibt es vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ein weitgehend automatisiertes Management der IT-Infrastruktur. Zudem unterst\u00fctzen heute alle modernen IT-Systeme einen Remote-Zugriff. Server bringen \u00fcblicherweise einen Baseboard Management Controller (BMC) f\u00fcr das Monitoring und Management der Systeme ohne Agent oder dedizierte Fernwartungssoftware mit, der selbst dann funktioniert, wenn der Server ausgeschaltet oder abgest\u00fcrzt ist.<br \/>Monitoring hilft bei der Optimierung des IT-Betriebs: \u00dcber den BMC k\u00f6nnen Unternehmen die Hardware-Komponenten ihres Servers l\u00fcckenlos \u00fcberwachen \u2013 von der Temperatur der CPU \u00fcber die Drehzahl des L\u00fcfters bis hin zur Spannungsversorgung des Mainboards. Auch die Auslastung der einzelnen Komponenten l\u00e4sst sich so \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum nachverfolgen, sodass Unternehmen nicht nur den Ausfall von Komponenten fr\u00fchzeitig erkennen, sondern auch Leistungsengp\u00e4sse, die ein Hardware-Upgrade notwendig machen. Das Monitoring tr\u00e4gt damit zu einer hohen IT-Verf\u00fcgbarkeit und Servicequalit\u00e4t bei.<\/p>\n<p>Remote-Management verbessert die Sicherheit, aber\u2026: Systeme aus der Ferne zu verwalten, ist bequem und erleichtert das z\u00fcgige Aufspielen von Bugfixes und Sicherheitsupdates. Wie wichtig das ist, haben erst vor wenigen Monaten wieder die Angriffe auf eine Schwachstelle in Log4J gezeigt. Allerdings m\u00fcssen die Remote-Zug\u00e4nge etwa durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung gut gesch\u00fctzt werden, denn immerhin bieten sie direkten Zugriff auf Kernfunktionen des Systems. Gute BMC besitzen zudem einen eigenen LAN-Port, sodass sich das Remote-Management \u00fcber ein separates Wartungsnetz durchf\u00fchren l\u00e4sst.\u00a0Individuelles Toolset statt m\u00e4chtiger Suiten: \u00dcber die grafische Oberfl\u00e4che eines Management-Controllers l\u00e4sst sich nur das jeweilige System steuern \u2013 sind mehrere Systeme zu verwalten, kann das sehr aufw\u00e4ndig werden. Darum kommen in der Regel zus\u00e4tzliche Management-Tools zum Einsatz. Fr\u00fcher waren das h\u00e4ufig m\u00e4chtige Suiten, die Systeme unterschiedlichster Hersteller unterst\u00fctzen und einen enormen Funktionsumfang bieten. Inzwischen ist es \u00fcblich, ein individuelles Toolset zu nutzen, das einfacher zu handhaben ist und besser zu den eigenen Anforderungen passt. \u00a0<\/p>\n<p>Integrationen erleichtern die Arbeit: Bei der Auswahl der Tools sollten Unternehmen auf Integrationen und Schnittstellen achten, damit die einzelnen Werkzeuge gut zusammenarbeiten und nicht f\u00fcr jede Aufgabe das Tool gewechselt werden muss. Viele L\u00f6sungen von Server-Herstellern, kommerziellen Anbietern und aus der Open-Source-Community sind integrationsfreudig und f\u00fcgen sich auch in ein IT-Service-Management und die Management-Plattformen von Microsoft und VMware ein. Unternehmen k\u00f6nnen dann Firmware- und Betriebssystem-Updates parallel ausrollen.<br \/>Skripte sparen Zeit: Trotz komfortabler Management-Tools gewinnen Skripte wieder an Popularit\u00e4t. Sie sind ideal geeignet, um Routinet\u00e4tigkeiten wie das \u00c4ndern von Kennw\u00f6rtern zu automatisieren. Am weitesten verbreitet sind Bibliotheken und Module f\u00fcr PowerShell und Python. Allerdings erfordern Skripte viel Know-how, denn anders als bei grafischen Oberfl\u00e4chen gibt es keine Checkboxen, Auswahlmen\u00fcs oder Sicherheitsabfragen, die Fehler verhindern. Zudem wirken sich Fehler meist auf mehrere Systeme aus. Andererseits helfen Skripte jedoch, Fehler zu vermeiden, die sich bei repetitiven T\u00e4tigkeiten schnell einschleichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eSystem-Management z\u00e4hlt zu den grundlegenden Aufgaben von IT-Abteilungen und sollte deshalb nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig viel Zeit und Ressourcen beanspruchen\u201c, sagt Peter D\u00fcmig, Senior Product Manager Server bei Dell Technologies Deutschland. \u201eDank moderner IT-Systeme und vielseitiger Management-Tools muss es das auch nicht. Wer deren M\u00f6glichkeiten voll aussch\u00f6pft, kann sich das Tagesgesch\u00e4ft enorm erleichtern und Ressourcen f\u00fcr strategische IT- und Transformationsprojekte freimachen \u2013 ohne Ausfallzeiten, Performance-Engp\u00e4sse oder Sicherheitsverletzungen zu riskieren.\u201c<\/p>\n<p>Dell-Blog: <a href=\"https:\/\/www.delltechnologies.com\/de-de\/blog\u200b\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.delltechnologies.com\/de-de\/blog\u200b<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den grundlegenden IT-Aufgaben z\u00e4hlen die Wartung und Pflege von Servern und anderen IT-Systemen. Dennoch widmen Unternehmen diesen T\u00e4tigkeiten nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit, weil sie keinen dringenden Handlungsbedarf sehen oder vermeintlich wichtigere IT-Projekte verfolgen. Dell Technologies erl\u00e4utert, warum das riskant ist und wie sich das System-Management komfortabel und zeitsparend erledigen l\u00e4sst. 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