{"id":641,"date":"2023-06-28T16:20:19","date_gmt":"2023-06-28T14:20:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2023\/06\/28\/f5-studie-nur-4-prozent-der-unternehmen-erreichen-hoechsten-digitalen-reifegrad\/"},"modified":"2023-06-28T16:20:19","modified_gmt":"2023-06-28T14:20:19","slug":"f5-studie-nur-4-prozent-der-unternehmen-erreichen-hoechsten-digitalen-reifegrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2023\/06\/28\/f5-studie-nur-4-prozent-der-unternehmen-erreichen-hoechsten-digitalen-reifegrad\/","title":{"rendered":"F5-Studie: Nur 4 Prozent der Unternehmen erreichen h\u00f6chsten digitalen Reifegrad"},"content":{"rendered":"<p>Trotz erheblicher Investitionen in die digitale Transformation haben nur wenige Unternehmen einen hohen digitalen Reifegrad erreicht. Das zeigt eine Analyse von F5. F\u00fcr den ersten Digital Maturity Index wurden 300 Antworten aus dem State of Application Strategy Report 2023 anhand von sechs technischen F\u00e4higkeiten bewertet: Infrastruktur, App-Bereitstellung, Daten, Site Reliability Engineering (SRE)-Betrieb, Beobachtbarkeit\/ Automatisierung und Sicherheit.<\/p>\n<p>Laut der Studie sind lediglich 4 Prozent digitale \u201eMacher\u201c (Doers). Dazu z\u00e4hlen Unternehmen, die Techniken so weit eingef\u00fchrt und integriert haben, dass diese zum Kern der Gesch\u00e4ftsabwicklung geh\u00f6ren. Sie nutzen Daten und Analysen zur Entscheidungsfindung, bieten digitale Dienste und setzen moderne Techniken ein, um neue M\u00e4rkte zu erschlie\u00dfen und Wettbewerbsvorteile zu erzielen. In einigen Branchen wie Finanz- und Gesundheitswesen, Bildung oder Energie\/Versorgung geh\u00f6rt jedoch keine der untersuchten Organisationen zu dieser Kategorie.<\/p>\n<p>Die \u00fcberwiegende Mehrheit (65 %) befindet sich im Mittelfeld: Digitale \u201eDilettanten\u201c sind zwar in einigen Bereichen gut aufgestellt, aber nicht durchgehend in allen sechs bewerteten F\u00e4higkeiten. Die verbleibenden 31 Prozent geh\u00f6ren zu den \u201eBummlern\u201c. Sie hinken sogar in allen zw\u00f6lf bewerteten Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die sechs F\u00e4higkeiten hinterher. Einzelne Ma\u00dfnahmen sind zum Beispiel verteilte Infrastruktur, App-Bereitstellung und Sicherheit, Beobachtungsstrategie, Einsatz von Automatisierung in Schl\u00fcsselbereichen oder Nutzung von Telemetrie zur Gewinnung von Erkenntnissen aus Daten. \u201eEs mag \u00fcberraschen, dass so wenige Unternehmen digital reif sind, aber dies unterstreicht die Komplexit\u00e4t dieser Transformation sowie die schiere Breite und Tiefe der erforderlichen technischen F\u00e4higkeiten\u201c, sagt Lori MacVittie, F5 Distinguished Engineer. \u201eSelbst nach einer langen digitalen Transformation bleibt f\u00fcr die meisten Unternehmen noch viel zu tun.\u201c<\/p>\n<h4>Automatisierung und Public Cloud machen den Unterschied<\/h4>\n<p>Der Einsatz wichtiger Techniken zeigt klar den Unterschied der Gruppen. W\u00e4hrend 100 Prozent der Macher ihr Unternehmen als automatisiert bezeichnen, sagen dies nur 30 Prozent der Dilettanten und 6 Prozent der Bummler. Von Letzteren hat mehr als die H\u00e4lfte bei der Automatisierung noch keine Fortschritte erzielt.\u00a0Die Public Cloud ist ein weiterer Indikator f\u00fcr den digitalen Reifegrad. W\u00e4hrend sie mindestens ein F\u00fcnftel der Unternehmen aller Kategorien f\u00fcr Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4t und Entwicklung nutzt, setzen sie 39 Prozent der Bummler gar nicht ein. Nur 7 Prozent der Dilettanten und kein einziger Macher ignoriert die Public Cloud.<\/p>\n<p>Auch der Sicherheitsansatz ist aufschlussreich: W\u00e4hrend die \u00fcberwiegende Mehrheit der Macher einen Plattformansatz zur Sicherung ihres Unternehmens (91 %), ihrer Infrastruktur (82 %) und ihrer Anwendungen\/APIs (73 %) verwendet, ist der Anteil bei den anderen Gruppen niedriger. 13 Prozent der Bummler verwenden \u00fcberhaupt keinen Plattformansatz.\u00a0Eine starke \u00dcbereinstimmung zwischen Machern und Dilettanten gibt es dagegen bei der Nutzung von KI und Machine Learning (ML): Jeweils 35 Prozent setzen diese Techniken f\u00fcr Security und jeweils 29 Prozent in Gesch\u00e4ftsbereichen ein oder planen dies. Dagegen ignoriert fast ein Viertel der Bummler (24 %) diese Techniken, obwohl jeweils 27 Prozent von ihnen sie in den Bereichen Betrieb und Sicherheit verwenden.<\/p>\n<p>Die Studie von F5 ergab jedoch, dass selbst die fortschrittlichsten Unternehmen in einigen Bereichen weiterhin Probleme aufweisen. Die Macher gaben am h\u00e4ufigsten an, dass es ihnen an Transparenz f\u00fcr die Gewinnung von Erkenntnissen mangelt (75 % im Vergleich zu 54 % der Dilettanten und 50 % der Bummler). Dies liegt auch an isolierten Daten (66 % gegen\u00fcber 55 % und 43 %). F\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Gruppe \u2013 die Dilettanten \u2013 war auch die mangelnde Beobachtbarkeit ein Hauptproblem. Dieser Punkt wurde von 53 Prozent im Vergleich zu nur einem Viertel der Macher genannt.<\/p>\n<p>\u201eDie digitale Transformation ist ein Marathon und kein Sprint\u201c, so MacVittie weiter. \u201eUnsere Studie sagt mehr \u00fcber das Ausma\u00df der Herausforderung aus als dar\u00fcber, ob Unternehmen erfolgreich sind. Selbst Bummler zeigen in einem oder zwei Bereichen Anzeichen von Reife: Was ihnen fehlt, ist die Konsistenz bei der Nutzung und Integration digitaler Ans\u00e4tze in allen Gesch\u00e4ftsbereichen, Infrastrukturen und Anwendungen. Zudem kommen einige Branchen aufgrund von Regulierung und Governance langsamer voran, insbesondere Finanz- und Gesundheitswesen. Aber dies ist kein Wettlauf und jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg zur Transformation in seinem eigenen Tempo finden. Die digitale Reife korreliert jedoch stark mit h\u00f6herer Produktivit\u00e4t, Kundenzufriedenheit, Umsatzgenerierung und Widerstandsf\u00e4higkeit.\u201c<\/p>\n<p>Die Analyse konzentriert sich auf sechs technische F\u00e4higkeiten, die im Buch Enterprise Architecture for Digital Business von F5 beschrieben werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Infrastruktur<\/li>\n<li>App-Bereitstellung<\/li>\n<li>Daten<\/li>\n<li>SRE-Betrieb<\/li>\n<li>Beobachtbarkeit und Automatisierung<\/li>\n<li>Sicherheit<\/li>\n<\/ul>\n<p>F5 hat ein Modell entwickelt, das auf diesen technischen F\u00e4higkeiten basiert. Damit k\u00f6nnen Unternehmen einfacher ihre Bereitschaft messen, als digitales Gesch\u00e4ft erfolgreich zu sein. Geeignete Ma\u00dfnahmen, die f\u00fcr die genannten sechs F\u00e4higkeiten entscheidend sind, umfassen die Verwendung von Kerntools, Techniken und die Einf\u00fchrung von Praktiken. F5 analysierte daraufhin fast 300 Unternehmen, die aus den Teilnehmern der j\u00e4hrlichen Studie State of Application Strategy ausgew\u00e4hlt wurden.<\/p>\n<p>Der vollst\u00e4ndige Report l\u00e4sst sich hier herunterladen: <a href=\"https:\/\/www.f5.com\/go\/report\/digital-enterprise-maturity-index-report\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.f5.com\/go\/report\/digital-enterprise-maturity-index-report<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz erheblicher Investitionen in die digitale Transformation haben nur wenige Unternehmen einen hohen digitalen Reifegrad erreicht. Das zeigt eine Analyse von F5. 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