{"id":739,"date":"2023-11-14T15:59:11","date_gmt":"2023-11-14T14:59:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/?p=739"},"modified":"2023-11-14T15:59:11","modified_gmt":"2023-11-14T14:59:11","slug":"eventexperte-mahnt-zu-mehr-sicherheit-und-digitalkompetenz-bei-live-events","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lan-wan-telecom.de\/index.php\/2023\/11\/14\/eventexperte-mahnt-zu-mehr-sicherheit-und-digitalkompetenz-bei-live-events\/","title":{"rendered":"Eventexperte mahnt zu mehr Sicherheit und Digitalkompetenz bei Live-Events"},"content":{"rendered":"\n<p>Cloud-basiertes Projektmanagement, sensorgest\u00fctzte Teilnehmeranalyse oder vernetzte Eventtechnik: Obwohl die Digitalisierung die Planung, Organisation und Durchf\u00fchrung von Events immer st\u00e4rker ver\u00e4ndert, fehlt Eventmanagern weiterhin oft das n\u00f6tige Grundlagenwissen. Zu diesem Schluss kommt Internetexperte Max Pohl, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Eventnet (www.eventnet.de). \u201eDie Branche hat dringend Nachholbedarf\u201c, konstatiert Pohl. Er mahnt zur Vorsorge, denn unerwartete Ausf\u00e4lle oder Leistungsabf\u00e4lle k\u00f6nnen sich verheerend auf den Erfolg eines Events auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Eventnet untersch\u00e4tzen Eventmanager weiterhin die Bedeutung einer stabilen und ausfallsicheren Internetverbindung f\u00fcr das Gelingen ihres Events. \u201eEin Ausfall einer einzelnen Leitung ist immer m\u00f6glich. Und auch wenn das Internet nicht ausf\u00e4llt, gibt es, je nach Verbindungsart, Schwankungen. Wer schon einmal ein Event mit einem Livestream begleitet hat, kennt dies mit hoher Wahrscheinlichkeit. Das darf nicht passieren.\u201c St\u00f6rungen im Stream beeintr\u00e4chtigen nicht nur das Zuschauererlebnis und den Ruf des Veranstalters. Sie k\u00f6nnen potenzielle Einnahmen aus Werbung, Sponsoring oder Ticketverk\u00e4ufen reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang des Jahres erhielt Eventnet eine akute Anfrage von einem Team, das den j\u00e4hrlichen Superbowl \u00fcbertragen wollte. Sie ben\u00f6tigten dringend eine leistungsstarke Internetverbindung f\u00fcr einen Livestream. Als Grund f\u00fcr die kurzfristige Kontaktaufnahme gaben sie an, dass ihnen die Location zwar Internet zugesichert hatte. Vor Ort mussten sie jedoch feststellen, dass lediglich eine unzureichende Bandbreite von drei Mbit zur Verf\u00fcgung stand.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Die untersch\u00e4tzte Bedeutung der Internetqualit\u00e4t<\/h6>\n\n\n\n<p>Das Problem: Selbst Profis setzen sich mit den technischen Grundlagen ihrer Online-Dienstleistung nicht ausreichend auseinander. Sie begn\u00fcgen sich mit der Frage, ob Internet vorhanden ist \u2013 ohne die Qualit\u00e4t zu \u00fcberpr\u00fcfen. \u201eDas Vorhandensein von Internet kann alles bedeuten\u201c, erkl\u00e4rt der Eventexperte. \u201eBei Strom ist die Netzspannung von 230 Volt genormt. Doch beim Internet ist das nicht standardisiert. Das kann von drei Mbit\/s bis zu einem Gigabit alles sein. Schlimmer noch: Wenn heute ein Gigabit aus der Dose kommt, kann es morgen schon wieder ganz anders sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitverbreitete Fehlannahme bei Kabel-Internet: Wenn ein Kabel aus der Wand kommt, geh\u00f6rt dem Nutzer die Bandbreite. Doch die Bedingungen bei Kabel-Internet sind Eventnet zufolge die gleichen wie bei LTE: \u201eWenn zur gleichen Zeit viele Menschen surfen, teilen sie sich die Bandbreite des n\u00e4chstgelegenen Verteilerkastens. Deshalb gibt es keine Erwartbarkeit und damit keine Planungssicherheit.\u201c Es kann sein, dass an einem Tag 100 Mbit aus dem Kabel kommen und am n\u00e4chsten Tag nur 30 Mbit. Pohl r\u00e4t deshalb zur Vorsorge und fordert Eventmanager auf, sich st\u00e4rker mit dem Thema auseinanderzusetzen: \u201eDagegen sollten sich Veranstalter absichern. Ein professionelles Event ohne Internet-Backup ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt. Es kann gut gehen, birgt aber immer ein Risiko.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Backup-L\u00f6sungen und Multi-LTE-Case f\u00fcr maximale Ausfallsicherheit<\/h6>\n\n\n\n<p>Pohl empfiehlt Veranstaltern, immer mit mindestens einer Backup-Leitung zu arbeiten. F\u00fcr maximale Ausfallsicherheit hat Eventnet das Multi-LTE-Case entwickelt. Die mietbare Koffer-L\u00f6sung ist f\u00fcr die speziellen Anforderungen von Live-Events, Livestreamings, aber auch Roadshows (Busse) und allgemein Events mit hohen Bandbreiten konzipiert, die in d\u00fcnn besiedelten Gebieten stattfinden, in denen die Provider-Situation unklar ist. Das Multi-LTE-Case stellt zu allen drei Providern eine Verbindung her (Vodafone, Telekom und O2) und b\u00fcndelt die Signale, um eine stabile und leistungsstarke Internetverbindung bereitzustellen. \u201eEs nimmt, von jedem Signal was es kriegen kann \u2013 sei es noch so wenig. Das Multi-LTE-Case \u2018verknotet\u2019 es zu einem starken Signal, indem es die Signale der einzelnen Provider addiert\u201c, erkl\u00e4rt Pohl.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Case passt sich seinen Umgebungsbedingungen an. Wenn ein Event irgendwo stattfindet, wo nur ein schwaches DSL-Signal mit f\u00fcnf Mbit existiert, l\u00e4sst sich diese Leistung zus\u00e4tzlich in den Versorgungspool einf\u00fcgen. Pohl: \u201eDas sind f\u00fcnf Mbit\/s mehr im Cocktail, bestehend aus drei Providern und einer DSL-Leitung. Auch ein Satellitensystem kann zus\u00e4tzlich angeschlossen werden und somit noch mehr Bandbreite liefern.\u201c Dadurch kann nach den Worten des Experten eine drei- bis f\u00fcnffache Redundanz gew\u00e4hrleistet werden. Das bedeutet: Selbst, wenn drei Leitungen ausfallen, ist das Set immer noch abgesichert und das Event l\u00e4uft weiter. \u201eEin Livestream ohne eine Signal-Redundanz ist fahrl\u00e4ssig\u201c, sagt Pohl.<\/p>\n\n\n\n<p>Die verbaute Industrietechnik unterscheidet sich laut Eventnet grundlegend von der Technik aus dem Heimbereich. Das LTE-Modem hat einen anderen Leistungsgewinn. Durch die Art der Hardware k\u00f6nnen Vermietsysteme (https:\/\/www.eventnet.de\/internet-mieten-events) wie das Multi-LTE-Case aus dem gleichen LTE-Signal deutlich mehr herausholen als ein Anwenderger\u00e4t aus dem Heimbereich. Denn: Die Signalbasis sei eine andere. \u201eDie Hardware, die vor allem Nutzer verwaltet, muss entsprechend stark sein, um nicht nur zehn, sondern 50 oder 500 Nutzer verwalten zu k\u00f6nnen \u2013 dabei aber nicht in die Knie geht\u201c, erkl\u00e4rt Pohl. Gleiches gelte f\u00fcr den WLAN-Sender. Er muss dazu in der Lage sein, nicht nur einen entsprechenden Datendurchsatz zu verarbeiten, sondern muss damit umgehen k\u00f6nnen, wenn 100 Leute und mehr gleichzeitig mit ihm verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Der Unterschied zwischen privater und professioneller WLAN-Nutzung<\/h6>\n\n\n\n<p>Eventmanager achten beim WLAN h\u00e4ufig nur auf Reichweite. Doch auch der WLAN-Sender habe einen Prozessor, der lediglich bestimmte Kapazit\u00e4ten stemmen kann. Wenn 100 Menschen und Ger\u00e4te mit ihm verbunden sind, ist er extrem besch\u00e4ftigt. Doch die Leistung des WLAN-Senders darf nicht 100 Prozent betragen, sonst kann er keine User mehr versorgen. Er muss so viel Leistung haben, dass er 100 Ger\u00e4te bedienen kann. Das mache den Unterschied zur Hardware in der privaten Nutzung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cloud-basiertes Projektmanagement, sensorgest\u00fctzte Teilnehmeranalyse oder vernetzte Eventtechnik: Obwohl die Digitalisierung die Planung, Organisation und Durchf\u00fchrung von Events immer st\u00e4rker ver\u00e4ndert, fehlt Eventmanagern weiterhin oft das n\u00f6tige Grundlagenwissen. Zu diesem Schluss kommt Internetexperte Max Pohl, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Eventnet (www.eventnet.de). \u201eDie Branche hat dringend Nachholbedarf\u201c, konstatiert Pohl. 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