Wire erweitert sein Führungsteam für den Ausbau sicherer, souveräner Kollaboration

Wire, Anbieter für sichere Kommunikation und souveräne Zusammenarbeit in Europa, erweitert seine Führungsmannschaft. Das Unternehmen reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage aus dem öffentlichen Sektor, von Betreibern kritischer Infrastrukturen und von Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen.

Erweiterung des Führungsgremiums

Adam Low verstärkt Wire als Chief Technology Officer. Er bringt langjährige Erfahrung im Aufbau und Betrieb von sicheren, hochskalierbaren Kommunikationsplattformen mit. Zuletzt verantwortete er als Chief Product & Technology Officer bei Zivver die Entwicklung verschlüsselter Kommunikationslösungen sowie KI-gestützter Ansätze zum Schutz sensibler Daten.

Bei Wire übernimmt Low die Weiterentwicklung der Skalierbarkeit der Plattform, den Ausbau einer modernen Sicherheitsarchitektur sowie die Beschleunigung der Produktentwicklung im Bereich sicherer Zusammenarbeit. Dazu zählt auch die konsequente Nutzung offener Standards wie Messaging Layer Security (MLS) sowie die Erweiterung von Produktivitäts- und Kollaborationsfunktionen durch neue Plattformfunktionen.

Oliver Brown steigt zum Chief Commercial Officer auf. Seit seinem Eintritt im August 2024 verantwortet er die kommerzielle Neuausrichtung von Wire. In dieser Zeit baute das Unternehmen seine Vertriebs- und Partnerorganisation über Direkt- und Partnerkanäle hinweg deutlich aus, stärkte die Präsenz gegenüber Analysten und Medien und erweiterte seine Marktaktivitäten in Europa und im Nahen Osten, unter anderem durch neue Partnerschaften wie mit Agilimo.

Parallel dazu wuchs das Partnerökosystem von Wire deutlich. Hinzu kamen strategische Kooperationen mit mehr als einem Dutzend Anbieter souveräner Cloud- und Digitaldienste, darunter Schwarz Digits, Cloud Temple, ebcont, Apostrophy und XMA. Diese Partner unterstützen insbesondere regulierte Märkte.

„Für Wire ist das ein Wendepunkt“, sagt Benjamin Schilz, CEO von Wire. „Unsere Technologie ist etabliert. Jetzt richten wir Architektur und kommerzielle Umsetzung gezielt darauf aus, weiter zu wachsen. Sichere Zusammenarbeit entwickelt sich in Europa zunehmend zu einer strategischen Voraussetzung. Diese Ausrichtung erlaubt es uns, schneller zu skalieren und unsere Position in regulierten Märkten zu stärken.“

Die Personalentscheidungen fallen in eine Phase grundlegender Veränderungen rund um die europäische Datensouveränität. Auf dem diesjährigen World Economic Forum sprach sich die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, öffentlich für den Start der Initiative „EU Inc.“ aus. Ziel der Initiative ist es, regulatorische Hürden für Unternehmensgründungen und -registrierungen innerhalb der EU abzubauen. Dadurch sollen Start-ups und wachstumsstarke Unternehmen einfacher innerhalb der Europäischen Union expandieren und Kapital aufnehmen können. Zugleich soll die Abwanderung von Talenten und Innovationen in andere Märkte wie die USA oder China begrenzt werden.

Wie Wire 2025 seinen Umsatz verdoppelte

2025 hat Wire seinen Umsatz im Jahresvergleich um 100 Prozent gesteigert. Treiber waren eine anhaltend hohe Nachfrage von Organisationen aus dem öffentlichen Sektor, von Betreibern kritischer Infrastrukturen sowie von Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen in Europa und internationalen Märkten. Das Wachstum stützte sich auf flexible Bereitstellungsmodelle, darunter souveräne Cloud-Umgebungen, On-Premises-Installationen und Managed Services.

Zu den zentralen Meilensteinen zählte die Übernahme von Pydio. Damit erweiterte Wire sein Portfolio für sichere Zusammenarbeit und beschleunigte den Ausbau von Cross-Selling-Angeboten in regulierten Umgebungen. Zudem führte das Unternehmen ein partnerorientiertes Go-to-Market-Modell ein, das die Marktreichweite über regionale und souveräne Ökosystempartner erhöhte.

„Das Umsatzwachstum im Jahr 2025 ist das Ergebnis einer klaren Ausrichtung und konsequenter Umsetzung in regulierten Märkten“, sagt Oliver Brown, Chief Commercial Officer von Wire. „Indem wir Vertrieb, Partner und Leistungserbringung in einem einheitlichen Betriebsmodell zusammengeführt haben, konnten wir eine skalierbare Grundlage für weiteres Wachstum in Europa und darüber hinaus schaffen.“

Marktausblick 2026

Mit Blick auf 2026 profitiert Wire von mehreren zusammenwirkenden Marktentwicklungen, die das Thema digitale Souveränität von einer technischen oder regulatorischen Fragestellung zu einem Risiko- und Steuerungsthema auf Vorstandsebene gemacht haben. Geopolitische Spannungen, der zunehmende Einsatz digitaler Infrastrukturen als geopolitisches Instrument, wachsende Cyberbedrohungen durch staatliche Akteure sowie sich weiterentwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen wie DSGVO und NIS2 erhöhen den Handlungsdruck für öffentliche Stellen und Unternehmen gleichermaßen.

Wire adressiert Organisationen, die Sicherheit und Souveränität nicht zu Lasten der Produktivität umsetzen wollen, und zugleich die Risiken klassischer Kollaborationsplattformen reduzieren müssen. Die Plattform ist standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselt, nach einem Zero-Trust-Sicherheitsmodell konzipiert und basiert auf Open-Source-Komponenten. Zudem verfügt Wire über eine Zertifizierung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

„Im Jahr 2025 haben wir gezeigt, dass souveräne und sichere Kommunikation auch im Unternehmensmaßstab zuverlässig funktioniert“, sagt Benjamin Schilz, CEO von Wire. „2026 wird der integrierte, souveräne, digitale Arbeitsplatz für sicherheitsorientierte Organisationen zunehmend zum erwarteten Standard.“


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