Ampere baut seine europäische Präsenz mit weiteren Cloud Deployments aus

Die Arm-basierte Cloud-Technologie von Ampere Computing ist ab sofort in größerem Umfang in Europa verfügbar. Sowohl Hyperscaler als auch regionale Cloud-Anbieter führen neue Instanzen auf AmpereOne- und AmpereOne M-Prozessoren ein. Beschleunigt wird die Einführung durch die steigende Nachfrage nach Leistung, Effizienz und flexiblem Deployment in ganz Europa. Cloud-Anbieter setzen moderne, Arm-basierte Infrastrukturen ein, um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Gleichzeitig profitieren sie aber auch von den Vorteilen dieser Architektur: sie bietet planbare, hohe Kernleistung und das höchst energieeffizient. Folglich führt dies zu einer deutlich verbesserten Wirtschaftlichkeit für Cloud-Anbieter und ihre Kunden, einschließlich reduzierter Gesamtbetriebskosten. Durch die gemeinsame Erweiterung der Arm-basierten Cloud-Optionen können Unternehmen Infrastrukturumgebungen an ihre Leistungs-, Lokalitäts- und Souveränitätsanforderungen anpassen.

Erweitertes Arm-basierten Cloud-Angebot in Europa

Amperes Expansion über ein vielfältiges Ökosystem von Anbietern – von globalen Hyperscalern zu spezialisierten regionalen Cloud-Plattformen – deckt die hohe Nachfrage nach der Arm-Architektur ab. Damit erweitert das Unternehmen die Auswahl an Arm-basierten Clouds auf dem europäischen Markt und ermöglicht deren Einsatz innerhalb souveräner Frameworks. Dies adressiert die steigende Nachfrage nach Infrastrukturen, die moderne Performance mit regionaler Nähe, flexiblen Betriebsmodellen und Datenhoheit kombinieren. Laut Grandview Research soll der europäische Markt für souveräne Clouds bis 2030 ein Volumen über 100 Milliarden Euro erreichen, was durch steigende Anforderungen an Datenhoheit, regulatorische Ausrichtung und infrastrukturelle Autonomie weiter vorangetrieben wird.

Während Hyperscale-Umgebungen global skalieren und ihre Dienste ausweiten können, bieten regionale Cloud-Plattformen klare Vorteile: lokal betriebenen Infrastrukturen, örtliche Datenresidenz und einer präzisen Anpassung an nationale regulatorische Rahmenbedingungen. Ampere-CPUs bieten eine gemeinsame, leistungsstarke Rechengrundlage, die es Providern ermöglicht, skalierbare Dienste anzubieten, die auf unterschiedliche Workload- und Compliance-Anforderungen zugeschnitten sind – von globaler Reichweite zu lokalen Abläufen. In ganz Europa werden aktuell erweiterte AmpereOne- und AmpereOne-M-Implementierungen sowohl auf Hyperscale- als auch auf regionalen Cloud-Plattformen eingeführt.

„Die europaweite Expansion der AmpereOne- und AmpereOne M-Deployments markiert einen entscheidenden Moment für die Cloud-Infrastruktur“, sagt Jeff Wittich, Chief Product Officer bei Ampere. „Wir sehen eine enorme Nachfrage nach Leistung, Effizienz und Flexibilität, die Arm-basierte Rechenleistung bietet. Durch die Zusammenarbeit sowohl mit Hyperscale-Giganten als auch mit wichtigen regionalen Anbietern bieten wir europäischen Organisationen eine gewisse Auswahl. Wir ermöglichen es ihnen, Cloud-Strategien zu entwickeln, die genau ihren Anforderungen entsprechen, von globaler Ebene bis hin zu strenger Datensouveränität und lokaler operativer Kontrolle. Es geht darum, die grundlegende Rechenleistung für Europas nächste Ära der Cloud- und KI-Innovation bereitzustellen.“

Erweiterte Hyperscale-Angebote

Oracle beispielsweise führt neue A4‑Instanzen auf Ampere‑Basis in London und Frankfurt ein. Diese Instanzen nutzen AmpereOne‑M‑Prozessoren, um leistungsstarke und energieeffiziente Rechenleistung für allgemeine Workloads und KI‑Anwendungen bereitzustellen und erweitern damit das Angebot für Kunden innerhalb von Oracles globalem Cloud Footprint. Für Organisationen mit strengen Anforderungen an Datenresidenz, Compliance oder operative Kontrolle bieten Oracles spezialisierte Angebote wie die EU Sovereign Cloud oder Oracle Alloy einen möglichen Weg, Ampere‑basierte Services innerhalb eines souveränen Rahmens zu nutzen.

Parallel dazu steigt die Zahl regionaler Cloud-Anbieter, die AmpereOne und AmpereOne M-gestützte Services ihren Kunden bieten:

Scaleway bietet nun AmpereOne-Instanzen an und erweitert damit die Arm-basierte Cloud-Auswahl für europäische Kunden deutlich. Als führender europäischer Cloud‑ und KI‑Anbieter nutzt Scaleway die moderne Architektur von Ampere, um die Auslastung seiner Infrastruktur zu optimieren, die Kosteneffizienz zu steigern und leistungsstarke Computing‑Ressourcen für allgemeine Cloud‑Workloads ebenso wie für anspruchsvolle AI‑Inference‑Aufgaben bereitzustellen. Diese leistungsstarken Instanzen sind auf Scaleways europäischer Plattform verfügbar, darunter in den Niederlanden und in Frankreich.

  • Glesys mit Hauptsitz in Schweden bringt AmpereOne-basierte Serverinfrastruktur in die nordischen Länder. Zunächst ist sie als HWaaS verfügbar und als Cloud-Release in Q2/Q3 geplant. Dank der energieeffizienten CPUs von Ampere ist Glesys zudem deutlich kosteneffizienter und bietet den geringstmöglichen CO₂-Fußabdruck.
  • C41.ch, ein Schweizer Cloud-Anbieter, erweitert seine Cloud-Infrastruktur mit AmpereOne-Instanzen und verbessert die Zugänglichkeit für Kunden in ganz Europa durch attraktive Cloud-Kreditprogramme und Infrastrukturen, die auf regionale Datenanforderungen zugeschnitten sind. Zusätzlich stehen AmpereOne M-Instanzen aktuell testweise und bald vollständig zur Verfügung.
  • Hetzner erweitert sein Angebot strategisch, indem das Unternehmen AmpereOne für die geplante Verfügbarkeit im Jahr 2026 qualifiziert und Kunden Zugang zu Amperes Next-Generation-Prozessoren verschafft. Hetzner brachte im April 2023 Europas erste Arm-basierte Cloud-Server auf Ampere auf den Markt.
  • CloudSigma erweitert nun sein KI-as-a-Service-Portfolio und führt Token-as-a-Service und Model-as-a-Service ein. Diese Angebote basieren auf AmpereOne M-Plattformen und bauen damit Arm-basierte Preis-, Performance und Effizienz auf fortschrittliche KI-Workloads in souveränen und privaten Cloud-Umgebungen aus. Die Cloud-as-a-Service-(CaaS)-Plattform von CloudSigma ermöglicht es Dienstleistern, Telekommunikationsunternehmen und MSPs, vollständig gebrandete souveräne öffentliche oder private Clouds weltweit mit Partner-eigener Infrastruktur und dem vollständigen Software- und Betriebs-Stack von CloudSigma zu starten. Die Plattform versetzt Partner in die Lage, Enterprise‑Cloud‑, KI‑Infrastruktur‑ und Datendienste mit vollständiger Datensouveränität bereitzustellen.

Diese neu verfügbaren Services stellen eine bedeutende Erweiterung der von Ampere betriebenen Infrastruktur im regionalen Cloud-Ökosystem Europas dar und bauen auf etablierten Deployments mit weiteren Partnern wie Ionos, Gcore, Leaseweb, Infomaniak und mehr auf.

Durch die Einführung von AmpereOne und AmpereOne M nutzen Anbieter die neueste Prozessorgeneration von Ampere, um Cloud- und KI-Dienste bereitzustellen, die näher am Kunden arbeiten und zugleich nahtlos mit lokalen regulatorischen und betrieblichen Anforderungen übereinstimmen.

Verstärkung des europäischen Cloud-Momentums

Diese Expansion zeigt Amperes wachsende Bedeutung beim Aufbau moderner Cloud‑Infrastrukturen in Europa. Denn immer mehr Anbieter skalieren ihre Arm‑basierten Services, um sich wandelnde Kundenanforderungen zu erfüllen und Next‑Generation‑Workloads zu unterstützen.

Durch die Unterstützung von Deployments sowohl auf Hyperscale‑ als auch auf regionalen Cloud‑Plattformen erweitert Ampere das Spektrum an Arm‑basierten Infrastrukturoptionen für europäische Organisationen – unabhängig davon, ob sie globale Skalierbarkeit, lokale operative Kontrolle oder vollständig souveräne Deploymentumgebungen benötigen. Durch die steigende die Nachfrage nach Infrastrukturen, die hohe Leistung, Effizienz und rechtliche Souveränität miteinander vereinen, konzentriert sich Ampere weiterhin darauf, Cloud‑Anbieter mit der technologischen Grundlage auszustatten, die für die nächste Phase des Cloud‑ und KI‑Wachstums in Europa erforderlich ist.


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