18. Controlware Security Day in Hanau: Künstliche Intelligenz und Sicherheit als Thema

Zum 18. Mal fand der Security Day statt, an dem Controlware gemeinsam mit Partnerfirmen über die Entwicklung der Sicherheitstechnik zum Schutz vor Angriffen aus dem Internet und aus dem Firmen-Inneren informiert. Wie schon in den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung im Congress Park Hanau statt und gliederte sich in eine Ausstellung der Partnerfirmen von Controlware, wo die Besucher sich über deren neuesten Angebote informieren konnten sowie einen Vertragsteil, wo Keynotes und Fachreferate die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Security und des Datenschutzes aufzeigten.

Am Vorabend fand wie jedes Jahr ein Pressweroundtable statt, bei dem Presse- und Firmenvertreter über die neuesten Entwicklungen bei den Angriffen auf Firmen- und Privatnetze diskutierten. Im Mittelpunkt stand dabei heuer die Künstliche Intelligenz (KI), die die Angriffe aus dem Netz erheblich beschleunigen kann. Insbersondere senkt sie die Know-How-Anforderungen an Angreifer in beunruhigendem Maße.

Eine illustre Runde aus Sicherheitsexpertem aus der Industrie, der Controlware-Führung und Fachjournalisten diskutierte über sicherheit und KI
Bild: Controlware

Allerdings nutzt die KI natürlich auch den „Verteidigern“, weil sie Abläufe beim Absichern von Netzen automatisieren können und deshalb nicht mehr von menschlicher Reaktionszeit und insbesondere auch nicht mehr von Arbeits- und Ruhezeiten behindert werden. Bei all dem kommt es darauf an, dass man die Mittel der Verteidigung sorgsam auswählt und dafür sorgt, dass deren Zusammenspiel wirklich klappt. Wenn man in der illustren Runde den Firmenvertretern zuhörte, dann konnte man durchaus bemerken, dass einige sich aus verschiedenen Projekten wohl kannten und schon zusammengearbeitet haben. Dennoch – darüber waren sie sich auch einig – geht der Trend dahin , sich die Sicherheit von einem einzelnen Lieferanten aufbauen zu lassen, damit man als Kunde nicht von Verantwortlichkeiten hin- und hergereicht wird. Der „Best of Bread“-Ansatz gehört demnach gerade nicht zu den präferierten Ansätzen. Für Systemhäuser wie Controlware ist dies eine gute Nachricht, weil sie den Best of-Ansatz weiterhin verfolgen können, dem Kunden aber eine Lösung aus einer Hand bieten können.

Doch angesichts der neuartigen Bedrohungen — insbesondere das exorbitant gestiegene Tempo bei Angriffen auf Schwachstellen — sehen alle Hersteller von Security-Produkten ein Hase-Igel-Problem, das sich vermutlich nur durch sinnvoll eingesetzte KI lösen lässt, die auch dann reagiert, wenn kein menschliches Wesen den Torwächter spielt.

Aus diesem Grund stand das Thema KI sowohl bei der Presserunde als auch bei den Vorträgen und Keynotes im Vordergrund. Dabei spielten insbesondere die verschiedenen Spielarten der KI eine wesentliche Rolle. Denn schließlich soll die Nutzung der modernen Technik nicht zu einem wirtschaftlichen Risiko für die betroffenen Unternehmen werden. Gerade die großen Anbieter haben in den letzten zwölf Monaten die Preise für die Nutzung ihrer KI-Technik deutlich angehoben, insbesondere auch deshalb, weil der Betrieb der riesigen Rechenzentren einen gewaltigen finanziellen Aufwand bedeutet, der wieder hereingewirtschaftet werden muss.


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