Im KI-Zeitalter ist die Netzwerkmodernisierung nicht nur ein technisches Upgrade, sie ist vielmehr ein strategischer Wendepunkt. NTT DATA, ein Anbieter von KI-, digitalen Business- und Technik-Services, zeigt, wie Unternehmen mit KI-fähigen Netzwerken Innovationen vorantreiben, Risiken minimieren und ihren Geschäftserfolg messbar steigern können.
KI ist längst keine experimentelle Technik mehr, sondern einsatzbereit für den produktiven Betrieb. Laut dem Global GenAI Report von NTT DATA planen sogar 45 Prozent der befragten Unternehmen, die eine schlecht definierte oder überhaupt keine KI-Strategie haben, eine deutliche Steigerung der KI-Investitionen in den nächsten zwei Jahren. KI-Workloads stellen dabei neue Anforderungen an Netzwerke. Dazu gehören deterministische Datenpfade, Konnektivität mit hohem Durchsatz und niedriger Latenz sowie der sichere, skalierbare Zugriff über hybride Umgebungen hinweg. Ältere Netzwerke sind dafür schlicht und ergreifend nicht ausgelegt. Ohne Modernisierung geraten die KI-Initiativen von Unternehmen deshalb unweigerlich ins Stocken, weil die Infrastruktur zum Engpass wird.
Eine erfolgreiche Netzwerkmodernisierung hängt nach den Erfahrungswerten von NTT DATA von drei Schlüsselfaktoren ab.
1. Entwicklung einer KI-fähigen Resilienz
Netzwerke müssen durch die stärkere Nutzung von KI so konzipiert sein, dass sie eine sichere Konnektivität, einen hohen Datendurchsatz und eine geringe Latenz in hybriden Umgebungen unterstützen. Das bedeutet konkret:
- die Integration von Software-Defined Wide Area Networking (SD-WAN) und Secure Access Service Edge (SASE) am WAN-Edge für einen sicheren Cloud-Zugriff
- den Aufbau von Campus-Netzwerken, die eine hohe Dichte datenproduzierender Endgeräte unterstützen
- die Konzeption von hybriden cloudfähigen Netzwerken, die flexibel und skalierbar für KI-Workloads ausgelegt sind
- die Implementierung eines Observability-Managements für mehr Transparenz und ein automatisiertes proaktives Handeln.
Bei diesen Maßnahmen geht es keineswegs nur um Performance. Entscheidend ist, KI gezielt einzusetzen, um Geschäftsergebnisse zu verbessern – von prädiktiven Analysen bis hin zu einer Customer Experience (CX) in Echtzeit.
2. Operationalisierung von Sicherheit als Geschäftsfaktor
Jede Nutzung von generativer KI erfordert auch Investitionen in Compliance und Cybersecurity. Sichere Netzwerke sind heute geschäftskritisch. Eine erfolgreiche Modernisierung muss Sicherheit deshalb in jede Ebene der Netzwerkarchitektur integrieren. Dies erfolgt, indem:
- die Bedrohungserkennung und Reaktion durch KI-gestützte Telemetrie automatisiert wird
- der Übergang von Perimeter-basierten zu Zero-Trust-Modellen vollzogen wird
- die Zielgrößen für Netzwerksicherheit nicht nur an technischen Schwellenwerten, sondern auch an geschäftsrelevanten Risikokriterien ausgerichtet werden.
Auf diese Weise wird Sicherheit von einem reaktiven Kostenfaktor zu einem proaktiven Erfolgsfaktor für Vertrauen, Resilienz und Compliance.
3. Nutzung von plattformbasierten Infrastrukturdiensten
Die Umstellung auf Plattformdienste gewinnt im Hinblick auf die beschleunigte KI-Einführung zunehmend an Dynamik. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, dass ihre Netzwerkmodernisierung auf herstellerunabhängigen, plattformbasierten Lifecycle-Services aufbaut, die:
- die Einführung durch Automatisierung und KI-gestützte Abläufe vereinfachen
- über klassische Service Level Agreements (SLAs) hinausgehen und Usage Level Agreements (ULAs) sowie Value Level Agreements (VLAs) einbeziehen, die einen echten Geschäftsnutzen schaffen
- Nachhaltigkeitsziele unterstützen, indem sie messbare CO2-Einsparungen erzielen und die Einhaltung neuer regulatorischer Vorgaben sicherstellen.
So können Unternehmen gewährleisten, dass sich ihr Netzwerk kontinuierlich weiterentwickelt und Geschäftswert, Agilität und Wettbewerbsvorteile gleichermaßen stärkt.
„Unternehmen, die im KI-Zeitalter erfolgreich sind, integrieren KI-Infrastrukturdienste tief in ihre Kernprozesse und richten jede Investition konsequent auf messbaren Geschäftswert aus. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Netzwerk. Richtig modernisiert kann es zum Ausgangspunkt einer KI-gestützten Transformation werden, die neue Umsatzpotenziale erschließt, Betriebskosten senkt und die digitale Innovation beschleunigt. Vorausschauende CIOs betrachten die Netzwerkmodernisierung folglich längst nicht mehr als routinemäßigen IT-Zyklus, sondern als eine Gelegenheit, das Netzwerk von einer Kostenstelle zu einem Wachstumstreiber zu entwickeln – zu einer Plattform, die sichere, skalierbare und intelligente Abläufe unterstützt“, erklärt Bernhard Kretschmer, Managing Director Technology Solutions DACH bei NTT DATA.
