Die Deutsche Telekom stärkt mit ihrer T Cloud Public die digitale Handlungsfähigkeit des deutschen Staates. Als europäischer Cloud-Anbieter ist T Cloud Public jetzt offiziell Bestandteil des Rahmenvertrags für Cloud- und KI-Leistungen, den GovTech Deutschland an die Bechtle AG vergeben hat. Die Telekom ist damit eine Cloud-Plattform im Portfolio, die europäische Souveränität mit der Leistungsfähigkeit moderner Hyperscaler-Infrastruktur verbindet. Bund, Länder und Kommunen können damit Cloud- und KI-Infrastruktur erstmals direkt, ohne langwierige Einzelvergaben und zu klar definierten Konditionen beziehen.
Verwaltung neu gedacht: Zugang statt Aufwand
Für Beschaffer und IT-Verantwortliche in Behörden bedeutet der Rahmenvertrag einen Paradigmenwechsel: Cloud- und KI-Ressourcen lassen sich künftig über das Multi-Cloud-Broker-Portal von Bechtle abrufen. Ohne eigene Vergabeverfahren werden Cloud-Leistungen künftig schneller, transparenter und deutlich einfacher verfügbar. Der Rahmenvertrag schafft damit einen standardisierten Zugang für die Deutschlandplattform, die Gesundheitsplattform MEDI:CUS sowie die abrufberechtigten Bedarfsträger aus Bund, Ländern und Kommunen.
Grundlage ist das GovTech-Framework von GovTech Deutschland, das den sicherheitsrelevanten Vorgaben des Deutschland-Stacks folgt und eine standardisierte, modulare Laufzeitumgebung für etablierte Fachverfahren und moderne KI-Anwendungen definiert. Die Deutschlandplattform und MEDI:CUS laufen bereits heute produktiv darauf als Betriebs- und Entwicklungsumgebungen, auf denen digitale Anwendungen entwickelt, betrieben und übergreifend nachgenutzt werden können.
Ferri Abolhassan, CEO T-Systems International GmbH und Vorstandsmitglied Telekom AG betont: „Deutschland sollte digitale Souveränität nicht nur in Positionspapieren fordern, sondern sie auch konsequent umsetzen, etwa mit der Nutzung lokaler Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur. Mit T Cloud Public liefern wir hierfür genau den richtigen Baustein und beweisen: sichere und leistungsfähige Rechenzentren können auch in Europa erfolgreich betrieben werden. Bis Ende 2026 wird unsere Cloud funktional auf Augenhöhe mit den großen Hyperscalern sein – preislich sind wir es bereits heute.“
Höchste Sicherheitsstandards europäisch verankert
T Cloud Public erfüllt die strengsten geltenden Sicherheitsstandards: BSI C5:2020, ISO 27001, DSGVO-Konformität. Für Behörden bedeutet das volle Kontrolle über Daten und Betrieb, kein Vendor Lock-in und keine Abhängigkeit von Rechtssystemen außerhalb Europas. Was diese Infrastruktur für die öffentliche Hand bedeutet, zeigt das Beispiel Baden-Württembergs: T-Systems hat mit der erfolgreichen Migration der landesweiten Lernplattform Moodle in die T Cloud Public eines der weltweit größten E-Learning-Systeme in eine leistungsfähige und zukunftssichere Cloud-Umgebung überführt. Mehr als 1.600 Schulen nutzen Moodle im regulären Unterricht. Der Betrieb erfolgt vollständig in Deutschland und automatische Skalierung sorgt für Stabilität bei Lastspitzen. Was sich bereits für 1,5 Millionen Lernende in Baden-Württemberg bewährt, lässt sich ebenso auf KI-gestützte Bürgerdienste, Gesundheitsplattformen und digitale Verwaltungsprozesse auf Bundesebene übertragen.
