Pegasystems-Studie: Agentic AI funktioniert nur mit radikal neu gedachten Prozessen

Unternehmen, die beim Einsatz agentenbasierter KI erfolgreich sind, überdenken bestehende Prozesse und schaffen eine Kultur der Zusammenarbeit und Innovation. Das zeigt eine aktuelle Studie von Pegasystems, der Enterprise-KI-Softwareanbieter für geschäftskritische Prozesse.

Für die gemeinsam von Pegasystems und dem Marktforschungsunternehmen Savanta durchgeführte Studie wurden über 500 Entscheider aus Business und IT in Unternehmen weltweit befragt. Diese Unternehmen haben bereits Projekte mit agentenbasierter KI umgesetzt und stammen aus Nordamerika, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland und Australien. In der Umfrage gaben sie Auskunft über Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von agentenbasierter KI.

Eine überwältigende Mehrheit (96 %) der Unternehmen, die bei der Implementierung von agentenbasierter KI erfolgreich waren, erklärte, dass sie eine neue Kultur der Zusammenarbeit und Innovation geschaffen hat, indem sie bestehende Prozesse auf den Prüfstand stellte. Mehr als die Hälfte (53 %) gab an, dass sie die bestehenden Prozesse dabei „in erheblichem Maße“ überdachte und alle Aktivitäten ihres Unternehmens neu konzipierte, um maximalen Nutzen aus ihren agentenbasierten KI-Implementierungen zu ziehen. 80 % erklärten, dass Business und IT bereit waren, neue Technologien, Innovationen und Ideen anzunehmen, um neue Möglichkeiten zu erkunden – auch das ist ein deutlicher Beleg für die Bereitschaft, traditionelle Denkweisen zu überwinden und neue Wege der Zusammenarbeit zu finden.

Die Motivation dafür, alte Herangehensweisen zu überdenken, ist vor allem der Wunsch nach konsistenten und vorhersehbaren Ergebnissen. Drei Viertel (71 %) der Unternehmen mit erfolgreichen Implementierungen gaben an, dass eines der beiden wichtigsten Ziele vor der Einführung darin bestand, komplexe Prozesse zu automatisieren und zu vereinfachen, damit diese system- und plattformübergreifend konsistent und vorhersehbar funktionieren. Fast die Hälfte (45 %) stufte dies als ihre oberste Priorität ein. Über die Hälfte (58 %) berichtete zudem, dass ihre auf diese Ziele ausgerichtete Umsetzung bereits mit vorhersehbaren Ergebnissen, reduzierter Komplexität und verbesserten Kundenerlebnissen belohnt wurde.

Daneben identifiziert die Studie weitere entscheidende Faktoren bei Unternehmen mit erfolgreichen Implementierungen:

  • Klare Strategien und Kennzahlen. Überwältigende 95 % verfügen über eine spezifische Strategie auf Unternehmensebene und einen Umsetzungsplan. Gleichzeitig haben zwei Drittel (65 %) umfassende Erfolgskennzahlen definiert, die an Geschäftsergebnisse geknüpft sind und regelmäßig überprüft werden.
  • Bewusstsein für die Möglichkeiten. Fast zwei Drittel (61 %) gaben an, dass sie ein agentenbasiertes Projekt mit der Erwartung starten, dass es das Kundenerlebnis nach vollständiger Integration „erheblich“ verbessern wird. Über die Hälfte (58 %) erklärte, dass sie Projekte mit der Überzeugung beginnt, einen erheblichen, messbaren Mehrwert wie eine gesteigerte Kundenzufriedenheit und Kostensenkungen zu erzielen.
  • Verständnis für den Mehrwert. Der Kontrast zwischen denjenigen, die agentenbasierte KI verstehen und begrüßen, und denjenigen, die das nicht tun, ist deutlich. Auf die Frage nach den größten Hindernissen für ein positives Ergebnis bei agentenbasierten Projekten nannten mehr als drei Viertel (77 %) einen Mangel an Ressourcen – ein möglicher Hinweis auf ein begrenztes Bewusstsein für den Mehrwert von agentenbasierter KI. Gleichzeitig stimmten drei Viertel (75 %) der Aussage zu, dass ein Mangel an Wissen und Verständnis für die Vorteile agentenbasierter KI das größte Hindernis darstellt.

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